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NEWS


23.06.2017 Entschädigung für Opfer homosexueller Täterschaft sinnvoll?

Der Autor dieser Webseite ist bekanntlich gegen die Homo-Ehe - aus christlichen Gründen und da seine Gemeine versagt hatte überträgt dieses sich auf die weltliche Gerichtsbarkeit.

Ich verließ meine Glaubensgemeinschaft deshalb bekanntlich und bremse das nun eben staatlich nach bestem  Gewissen aus: Ihr kamt zuerst in meine Kirche und liefert damit  fast alle Protestanten  an  Gomorra aus und damit der Verdammnis.

Nun werden also Menschen entschädigt, die sich an halben Kindern (Jugendliche von 16 - 18) vergriffen.

Die  CDU milderte die Entschädigungswut der Homo- und Pädophilenfraktion aus, die  die Menschen, die sich an halbe Kinder vom 14 - 16 Lebensjahr vergriffen gleich mit rehabilitieren wollten.

Das zurecht, denn sieht man sich den § 182 Abs. 3 StGB an, dann heißt es eindeutig:

(3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie
    1.     sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
    2.     diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

und dabei die ihr gegenüber fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft

Die Juristen der CDU wussten ziemlich genau, dass dieses bei Entschädigungen zur teilweise zur Bevorzugung homosexueller vor heterosexuelle Menschen geführt hätte, auch wenn solche Aspekte dann lieber aus der öffentlichen Diskussion verdrängt werden.

Der Autor ist dennoch ein wenig unzufrieden, denn das Phänomen der Lustknaben, welches von der privilegierten Athener Gesellschaft in der Antike auftrat (es gab hingegen keine Lustmädchen - obwohl Gretchen in Faust gerade einmal 14 Jahre alt war....).

Kinder und Jugendliche gehören nun einmal nicht in das Bett eines Mannes oder einer Frau über 21 (21 ist auch die magische Grenze für das Jugendstrafrecht, welches bei fehlender Reife eben über 18 Jahre liegt, welches ich für richtig halte...).

Ich Rede hier über gestandene Männer und Frauen und die haben nichts im Schlafzimmer eines "halben Kindes" zu suchen.

Sex natürlich, aber in der Peergroup. Alles andere bezeichne ich einmal wider der rechtlichen Definition als moralisch "Pädophil".

Aber vielleicht sollte man ja das ignorieren, weil man ja etwas versäumt und  mit einer 14-jährigen schlafen: In 10 Jahren kommt dann vielleicht die nächste Reform und dann ist man rehabilitiert und wird entschädigt....

Das dieser Satz bitter-zynisch war, brauche ich wohl nicht näher zu erläutern: Mein Problem ist,  dass hier eine überwiegend männliche Gruppe, die sich über das Gesetz hinwegsetzte, entschädigt wird. Eine reiche dekadente Oberschicht, die in der Antike Knaben zu Lustknaben machte, am Ende des letzten Jahrhunderts in der Partei der Grünen- und FDP-Sympathisanten empfand, die heute ihre damaligen rechtlichen Ideen zur Renaissance der Pädophilie aufarbeiten.

Angesichts der vielen Sex-Skandale gerade im Jungenbereich in Organisationen der Kirche und Heime finde ich es absolut kontraproduktiv, Zeichen in Richtung Rehabilitation von Sexualstraftätern zu setzen.

Die Presse und Medien sollten hier einmal genau hinsehen, welche Menschen entschädigt werden.

Was sagt der Christ im Autor: Sodom und Gomorra entschädigt die Menschen, die in Sünde lebten und sie über "halbe Kinder brachten".

Ich bin angewidert und seid ihr vor dem irdischen Gericht frei gesprochen: Vor Gott seid ihr Sünder und der staat mag Euren erbärmlichen Körper freisprechen und Euch mit "Gold überhäufen".

An den Silberlingen klebt die Schuld und vor Gott könnt ihr euch nicht freikaufen.

Ihr könnt aber bereuen (vor Gott), dass Geld an eine Stiftung zum Schutz für Kinder spenden und Eurem Lebenswandel abschwören und damit Eure Seele retten.

Gott ist großzügig und vergibt. Da ihr aber Eure Schuld nicht seht und jetzt vom irdischen her rehabilitiert seid und dann noch in eine evangelische Kirche eintreten und einen Mann heiraten könnt, sehe ich  keine Chance auf eine echte christliche Rehabilitation.

Das kann Euch egal sein. Viel Spaß dann weiterhin in Sodom und Gomorra...
 
 


20.06.2017 Fünf vor Zwölf in Syrien?

Die Lage in Syrien eskaliert gerade ein wenig, weil ein syrischer Bomber abgeschossen wurde  - die zweite  Bombardierung  der Syrien und Russland wird nicht mehr stillhalten.

Der Absprachekanal wurde gekanzelt und Russland wird jetzt amerikanische Drohnen und Jäger ins Visir nehmen. 


19.06.2017 Na bitte, Herr Schulz!

Der Autor dieser Webseite  ist ganz klar voreingenommen  gegen Herrn Schulz, um so mehr wird es einen zufälligen SPD-Leser/-in verwundern, dass der Autor das Parteiprogramm in Sachen Steuern als fast revolutionär für das sonst schwergängige Deutschland empfindet.

Höchstens 45 % Spitzensteuer, der Einstieg in den Spitzensteuersatz wurde etwas nach oben verschoben: Das ist geschickt und kommt bestimmt bei Facharbeitern gut an, ist aber nicht revolutionär und wird die Gesellschaft und Verteilung im Rahmen der sozialen Gerechtigkeit nicht gravierend verändern: Aber eine Reichensteuer könnte ja ein Zugeständnis an eine linke Koalition werden.

Aber andere Punkte sind viel interessanter und werden in den Medien als Beiwerk abgehandelt, sind aber entscheidend:

Rückkehr zur paritätischen Zahlung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei der Krankenkasse - das ist ein mittlerer Hammerschlag und nicht zuletzt Bismarck würde vor Freude Luftsprünge machen:

Liebe CDU: Ihr habt den paritätischen Gedanken verraten und das deutsche staatliche Sozialsystem dürfte nach wie vor eines der besten der Welt im Durchschnitt sein.
Dadurch spart übrigens auch der kleine Mann: tolle Sache, meine absolute Zustimmung.

Dann die Streichung des Solidaritätszuschlag erst für kleine Gehälter und dann für alle irgendwo im Jahre 2020:

Diese Korrektur war wichtig, denn eine Einheitssteuer nach über 25 Jahren ist irgendwo auch grotesk. Ja, das Geld fehlt, aber wir haben auch Länderausgleiche und vielleicht wäre es auch einmal an der Zeit über Länderfusionen zu reden: Europa ist ziemlich groß und größere Distrikte haben dann auch mehr Macht.

Bei weiter sinkender Bevölkerung wären Synergieeffekte wichtiger denn je: wo weniger Bevölkerung, da auch weniger Verwaltungsaufwand, kleinere Länderparlamente und größere Kommunen.

Übrigens könnte man auch über Länderpartnerschaften nachdenken: Warum soll ein reiches Land nicht einem ärmeren helfen?

Wie dem auch sei - ich finde das jetzt erstmal nicht revolutionär, aber finde die Richtung aus Sicht des Mittelstandes und den abgehängten erstmal nicht schlecht:

Und für die paar Punkte brauchte man dann so eine lange Zeit: Die CDU ist jetzt in der Defensive.

Wird schwer sein, dass zu erlegen, weil es eben kein radikaler, sondern eher ein gemäßigter Ansatz ist.

Ich lasse das auf dieser Webseite so einmal stehen, denn am Sonntag kommt der Beschluss und mehr.


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Nachtrag zu Kohl

Ich vergaß bei meinen Ausführungen über fragwürdige Parteienfinanzierung von Helmut Kohl die Flick-Affäre, die ich im vorpubertäten Stadium nur mit sehr eingeschränkten Interesse verfolgte: Kohl wirkte auf die Hormonlage eines jugendlichen nicht unbedingt als Aphrodisiakum.

Diesmal zitiere ich nur ein paar Sätze für mein persönliches Tagebuch und verweise sonst auf Wiki:

"1981 stieß der Steuerfahnder Klaus Förster nach hartnäckigen Ermittlungen, ausgehend von der Spendenpraxis des gemeinnützigen Unternehmens Soverdia,[3] in Schließfächern der Dresdner-Bank-Filiale Nordstraße in Düsseldorf-Pempelfort auf ein Kassenbuch des Flick-Generalbuchhalters Rudolf Diehl, in dem Bargeldzahlungen an Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien verzeichnet waren.[4] Unter anderem waren dies: dreimal 250.000 DM an den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß, 565.000 an den CDU-Vorsitzenden Helmut Kohl,[5] sowie diverse Zahlungen an FDP-Spitzenpolitiker: darunter mehrmals 30.000 Mark an Otto Graf Lambsdorff, mehrmals 70.000 D-Mark an Hans Friderichs sowie eine einmalige Zahlung von 100.000 DM an Walter Scheel. Der damalige Bundesfinanzminister Hans Matthöfer von der SPD hatte 40.000 DM erhalten.[6] Da mit Friderichs, Lambsdorff und Matthöfer mehrere Minister der sozialliberalen Bundesregierung zum Kreis der Geldempfänger zählten, wurde der Verdacht der Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit erhoben...


...Besondere Aufmerksamkeit erregte auch seine Strafanzeige gegen Bundeskanzler Helmut Kohl wegen angeblicher Falschaussage im Untersuchungsausschuss. Kohls Erinnerungslücken erklärte CDU-Generalsekretär Heiner Geißler später mit einem „Blackout“ des Kanzlers.[18]

Im Laufe der Aufklärung der Affäre hatte sich gezeigt, dass in den 1970er Jahren alle zu diesem Zeitpunkt im Bundestag vertretenen Parteien, also CDU, CSU, SPD und FDP, Spenden des Flick-Konzerns erhalten hatten – teilweise über als gemeinnützig eingestufte parteinahe Organisationen wie die Staatsbürgerliche Vereinigung. Durch den Untersuchungsausschuss wurde offenbar, dass zwischen 1969 und 1980 mehr als 25 Millionen Mark aus Flicks schwarzen Kassen an Politiker von CDU/CSU, FDP und SPD geflossen waren. Dabei gingen in diesem Zeitraum 15 Millionen DM an die CDU/CSU, 6,5 Millionen an die FDP und 4,3 Millionen an die SPD.... ", wikipedia, Teilauszüge zur Verständlichkeit

Nun ja, mit Helmut Kohl kam  jemand an die Macht, der  schwieg, log und an Raffgierigkeit nur von Gerhard Schröder und seinem Team übertroffen wurde:

Die letzten Jahre im letzten Jahrtausend waren geprägt von wirtschaftlicher Einflussnahme, Russen und US-Amerikaner: Die Russen wurden nach Schröder durch Blackrock und andere Wirtschaftskonzerne aus den USA abgelöst:

Dann kam Trump und es gab im Jedi-deutsch eine Erschütterung der Macht. Etwas besseres konnte uns nicht passieren: Europa erlebt eine Renaissance durch den Zusammenbruch des russischen Einflusses einerseits, aber auch die Trennung von den USA andererseits.

Es entstehen neue Machtkonstellationen: TTIP ist Out, es lebe Europa und Herr Schulz spricht von den Konzernen als Steuerflüchtlinge.

Dieses ist eine sehr spannende Zeit: Die alten Eliten werden ausgebremst: Sei es durch den Brexit. Macron? Den kann ich nicht einordnen.
Damit bin ich dann wieder aktuell gewesen, aber ich wollte ja noch ein paar Ausflüge über die Verteilung der Welt machen und ein paar Infokarten zeichnen...


18.06.2018 Frankreich hat entschieden...

und obwohl es nun einen weiteren historischen Tiefpunkt in der Wahlbeteiligung mit 43 % gab, hat Macron mit seiner Bewegung En Marche ca. 355 - 365 Abgeordneten die absolute Mehrheit - auch wenn nicht annähernd die teilweise prognostizierten fast 90 Abgeordneten mehr.

"Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beglückwünschte Macron. „Europa bringen wir nur nach vorn mit PolitikerInnen, die gestalten wollen“, twitterte Schulz. " Quelle: Welt, Auch Martin Schulz bejubelt das Ergebnis der Frankreichwahl, 18.06.2018.

Aus welcher Flasche hat da Herr Schulz getrunken, denn eigentlich müsste ihm auffallen, dass damit Frankreich sich ein Stück mehr von der sozialen Gerechtigkeit entfernt und einem strammen Neokapitalisten zujubelt:

Aber so ist ja bekanntlich unser Herr Schulz: Römisch katholisch, aber für die Homo-Ehe, Für neoliberalen Kapitalismus, aber vorgeblich für soziale Gerechtigkeit.
Ein wenig für die Korrektur von Herrn Schröder, aber gleichzeitig jagd Andre Nahles ein Betriebsrentengesetz durch, welches unter dem Strich die hart arbeitende Bevölkerung belastet:

Herr Schulz entlarvt sich immer mehr als Blindgänger: Über seine Ideen der Verlängerung des Arbeitslosengeld I, welches letztlich keine Jobs schafft und schwer finanzierbar sein dürfte, redet inzwischen niemand mehr und auch über seine anderen Ideen gibt es nur wage Andeutungen ohne solide Gegenrechnung.

 Drei Wahlen versiebt, ein Notprogramm, dessen Vorstellung verpatzt war und immer noch kein konkretes Zugpferd für den Wahlkampf erkennbar:Selbst SPD-freudige Medien finden zur Zeit außer Verbesserungsvorschlägen kein positives Wort.

Null Aussagen zu Europa, wo Herr Schulz punkten könnte, aber da ist ja die Angst im Nacken, dass wenn er Europa-Politik propagiert, dieses als Schwäche in der deutschen Politik ausgelegt wird:

Nur einmal so als Beispiel - Herr Macron gab ein klares Bekenntnis zu Europa und dem Willen zur Umgestaltung im Wahlkampf bekannt.

Die Menschen haben Angst, dass sie in einer globalen Welt verloren gehen und wenn in Frankreich dann soziale Errungenschaften voraussichtlich fallen, dann gratuliert Herr Schulz.

Statt NATO aufzurüsten und durch Synergieeffekte weniger Geld in Rüstung zu stecken, sagte der kleingeistige Herr Schulz sämtlichen Rüstungsausgaben den Kampf an:

Der ist genauso regierungsunfähig wie die Linke, sieht keine Zusammenhänge auf der Meta-Ebene und ignoriert damit den Wunsch des Partners USA: Eine gemeinsame EU-Armee und dessen Budget aufgestockt, aber bei weitem nicht so hoch finanziell veranschlagt wie jedes einzelnes Land.

Herr Schulz ist kein Visionär und nicht mutig genug etwas Neues vorzuschlagen: Auf der ganzen Linie eine Enttäuschung...

 


18.06.2017 Wer sich in Gefahr begibt...

...kommt darin um: Kirk Jones, ein Bürger aus den USA oder Kannada, sprang also ein zweites Mal die Niagarafälle hinab und starb diesmal:

Das erinnert an das Gedicht vom Taucher von Schiller oder den eben im Volksmund genannten Spruch: wer sich in Gefahr begibt...

Leider gibt es zu viele Menschen, die ihr Leben zu lange Zeit in Gefahr verbringen und schaut man sich das Schicksal von Nicki Lauda oder Schumacher in der Formel 1 an, dann Frage ich mich immer, ob ein Video-Animationsspiel ohne Menschen-Opfer nicht ausreichen würde.

Das Leben ist kostbar und ein Geschenk Gottes. Einmal im Mittelpunkt stehen reichte Kirk Jones scheinbar nicht aus. Also ein "ruhmsüchtiger" Narzisst?

Die Liste der Extremsportarten ist lang, aber Fallschirmspringer, Bergsteiger, Bungee-Jumping bringen Menschen inzwischen nicht mehr in die Schlagzeilen - Ruhmsucht scheidet da größtenteils aus, also gibt es ein paar Promille Menschen, die sich meist illegaler und raffinierter Methoden bedienen, um einmal im Mittelpunkt zu stehen:

Für eine Schlagzeile, die in ein paar Wochen vergessen ist-:)

Schreckt das nun andere Menschen ab? Nein, denn die glauben ja ein besseres System zu haben. So kann man dann auf die nächste Schlagzeile warten...

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Die neue Staffel der Bachelorette startete und der erste Kommentar eines Freundes vom Autor dieser Webseite war: "Zwanzig Männer, die sich um eine hübsche Frau schlagen, kann ich mir in jeder Disko ansehen!".

Richtig und wenn die kein Glück haben und die eingesparten Probanden nicht wegen Überdrucks in marktwirksame homosexuelle Muster verfallen, dann ist der Flop im marktwirtschaftlichen Sinn schon vorprogrammiert -:)

Andere Alternative: Ein öffentlicher Dreier oder es stellt sich heraus, dass die Bachelorette nymphoman ist, aber nach eigenem Statement sucht die Frau ja die große Liebe.

Ich bin kein Beziehungsexperte, aber die ersten Anbahnungsgespräche waren alle irgendwie absolut unnatürlich.

Ja, ich bekenne mich schuldig: auch ich habe die erste Folge angeschaut und irgendwann werde ich wieder reinschauen, weil bei den letzten drei Kandidaten dann vermutlich ein kleiner Skandal erst wahrscheinlich wird:

Echt, man muss schon ganz schön hartgesotten sein, um die Blumenverteilung zu überleben: Zu viele Männer, dann die obligatorischen Werbungspausen und da bin ich dann irgendwie nach der vierten oder fünften Rose ausgestiegen...

Zum Mitreden reichen zwei Sendungen aus: Vorzugsweise erste und letzte Sendung. Die Statistik, soweit es so etwas gibt, spricht gegen eine bleibende Verbindung: Es entstand jedenfalls keine und die einzige Verbindung aus einer Casting-Show - Sarah und Pietro stammten ja aus DSDS, die Beziehung brachte sogar ein Kind hervor (Vielleicht ist das Kind nicht einmal von Pietro - keine Ahnung wie lange die heimliche Liebe mit der ehemaligen Jugendliebe war und wann sie begann...).

Tja, ein echtes erfolgreiches Paar wäre der Garant für Fortsetzungen, Shows über das erste Baby: Von daher sollte das Konzept etwas aufgemöbelt werden, wenn man wirklich einen nachhaltigen Erfolg haben will...

Ein paar Kandidaten weniger wäre da schon ein guter Anfang oder eine Drohnenschlacht am Anfang....



 



18.06.2017  Kohls Beweihräucherung ist ein zweischneidiges Schwert!

Gerade wurde die TAZ von den Sittenwächtern dieser Republik gerügt, weil sie eine in den Bereich Satire gehende Wort-Bild-Kombination schufen, die als  geschmacklos klassifiziert wurde:  Ein Bild mit dem Grabblumenschmuck von Kohl mit der Überschrift: Blühende Landschaften.

Seit dem Böhmermann-Gedicht kann eigentlich kaum noch eine Geschmacklosigkeit schocken und seien wir einmal ehrlich: Als Kohl noch lebte und Kanzler war, da war er das Kampfbild für alle Linken in der Bundesrepublik Deutschland - Bis dann Gerhard Schröder die Utopie einer sozial gerechteren Welt als Ablöse zerstörte.

Und manche Krokodilsträne von heute ist auch ein wenig Wiedergutmachung, weil man sich gelinde gesagt in den letzten Jahren asozial gegen den Alt-Kanzler verhielt und dieselben Methoden der Isolation und des Hasses bediente, die man gegen die AFD, Trump und Putin verwendet:

Natürlich nicht unberechtigt und alle eben genannten Menschen und Gruppierungen haben sich dann letztlich durch eigenes Fehlverhalten auch ein Stück den Zorn der Hüter von Moral und Anstand zugezogen.

Die letzten Jahre Kohls als Parlamentarier waren durch die Parteispendenaffäre geprägt und niemand lies sich im Umfeld mit dem Altkanzler ablichten:

Was war passiert:

"Die Affäre begann im November 1999,[1] als das Amtsgericht Augsburg einen Haftbefehl gegen den damaligen CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung erließ, der sich daraufhin am 5. November 1999 der Staatsanwaltschaft stellte.[2]

Kiep wurde vorgeworfen, 1991 von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber 1 Million DM als Spende für die CDU erhalten und nicht versteuert zu haben. Die Spende sei allerdings auch nicht an die CDU weitergegeben worden. Horst Weyrauch, Schatzmeister Kiep und dessen Bevollmächtigter Uwe Lüthje hatten das Geld unter sich aufgeteilt. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um eine Provisionszahlung der Firma Thyssen in Höhe von 1,3 Millionen DM, die 1991 auf einem Parkplatz in der Schweiz in bar übergeben worden war. Bundeskanzler Kohl erklärte zunächst, er habe nichts von dieser Spende gewusst. Auch Vorwürfe, es gäbe einen Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen bei der Lieferung von Panzern an Saudi-Arabien, wies er zurück.[1]

Am 26. November 1999 räumte schließlich der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler ein, dass die Partei in der Ära Kohl „schwarze Konten“ geführt habe.[2] Andere frühere Generalsekretäre der CDU gaben an, davon nichts gewusst zu haben. Der ehemalige Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende Helmut Kohl bestätigte nach vorherigem Abstreiten schließlich am 30. November 1999 die Existenz dieser Konten in einem Fernsehinterview.[3] Kohl übernahm die politische Verantwortung für Fehler bei den CDU-Finanzen in seiner Amtszeit und gab an, dass er 2,1 Millionen DM verdeckter und damit illegaler Parteispenden – an den Büchern seiner Partei vorbei – angenommen habe.

Die Namen der Spender nannte Kohl nicht; er habe den Spendern sein Ehrenwort gegeben, ihre Namen nicht zu verraten. Eines Verstoßes gegen die Rechtsordnung oder gar gegen die Verfassung fühle er sich dabei nicht schuldig.

In den folgenden Tagen trat Kohl auf Druck der CDU-Spitze vom Amt des Ehrenvorsitzenden zurück. Er wies jedoch Vorwürfe zurück, politische Entscheidungen bei Waffenlieferungen und dem Verkauf der Mineralölraffinerien in Leuna seien käuflich gewesen (vgl. Leuna-Affäre und andere Affären, s. u.).

Als Konsequenz aus dieser Affäre wurde ein Bundestags-Untersuchungsausschuss eingerichtet, der von Dezember 1999 bis Juni 2002 tagte, sowie das Gesetz über die politischen Parteien im Hinblick auf mehr Transparenz für Parteispenden verschärft.

Im Laufe der Untersuchungen stellte sich heraus, dass die CDU offenbar zahlreiche Schattenkonten besaß, unter anderem auch eine Stiftung namens Norfolk in der Schweiz. Diese Konten tauchten nicht in den vorgeschriebenen Rechenschaftsberichten auf und dienten zur Verschleierung illegaler Parteispenden. Die darauf eingezahlten Gelder wurden anschließend zur Finanzierung der Wahlkämpfe verwendet. Da Kohl aber nur bestimmte, ihm wohlgesinnte Kandidaten derart unterstützte, erhielt diese Praxis auch den Namen System Kohl.

Da derartige Schattenkonten einen Verstoß gegen das geltende Parteispendengesetz darstellten, sperrte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse die Auszahlung von insgesamt 21 Mio. Euro als Wahlkampfkostenerstattung an die CDU.

In die Affäre waren eine größere Anzahl Politiker und Institutionen verwickelt, darunter Wolfgang Schäuble, Max Strauß, Roland Koch, Manfred Kanther, der Süßwarenhersteller Ferrero und die Firma Thyssen." , Wikipedia: CDU-Parteispendenaffäre: Verlauf im Überblick

Tja, die CDU war kurz vor dem Ruin, entpuppte sich bei der Finanzierung ihrer Partei als durch und durch in Teilbereichen verbrecherische Organisation und weil keine Sau sich traute den Vorsitz zu übernehmen, stieg eine "junge Frau aus dem Osten - damals noch Umweltministerin" zur neuen Königin der Partei auf: Richtig, wir reden hier über Frau Bundeskanzlerin Merkel.

Die überlebte die Misere mit der althergebrachten Technik des Aussitzens, die sie von ihrem Mentor gelernt hatte.

Gerhard Schröder war dann in der Finanzierung seines Wahlkampfes genauso kreativ und lies sich 150.000 Mark für Zeitungsinserate schenken, nachdem eine anonyme spende von 650.000 € geflossen war. Organisiert wurde das über eine Mitarbeiterin in der Staatskanzlei von Hannover:

"Steinmeier teilte der ARD schriftlich mit, dass etwaige politische Aktivitäten "außerhalb der dienstlichen Verantwortung dieser Mitarbeiter erfolgten". Zudem erklärte er: "Ob überhaupt, von wem und an welchen Empfänger Geld überwiesen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis."" ntv, 28.04.2011, was wußte Steinmeier? Spende belastet Schröder.

Der Autor hatte diese Angelegenheit 5/2014 hinreichend aufgearbeitet: Egal ob Bundeskanzler (Kohl), Präsident (Steinmeier, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Schröders Machenschaften involviert war),  das letzte  Jahrzehnt des alten Jahrtausends war geprägt durch dubiose Finanzkonstrukte der Parteien.

Natürlich wurde Trump kritisiert,  diesmal war sein Faux Pax sich zu spät  in den Trauer-Chor einzureihen.

Das für amerikanische Politiker eine Kondolenz-Pflicht für Politiker besteht, die in Deutschland mit Schimpf und Schande in den Ruhestand geschickt wurden, ist mir neu.

Ja, Kohl hat sich große Verdienste bei der Einheit erworben und eine historische Chance genutzt, dass deutsche Vaterland zu vereinen, während die vaterlandslosen Sozialdemokraten noch von einer Zweistaatenlösung sprachen: Damals durfte es sogar noch eine Männerfreundschaft zwischen einem russischen Präsidenten (Jelzin oder Gorbatschow) geben, ohne das man als Teil der fünften Kolonne mit Tendenzen zur Zersetzung des Staates und einer neu aufgelegten Dolchstoßlegende deformiert bzw. assoziert wurde...

Ja, vielleicht ist der Autor zu kleinlich und Korruption und Unehrlichkeit gehörte am Ende des letzten Jahrtausends zum guten Ton und garantierte Wahlerfolge für Parteien.

Ja, vielleicht gehörte es zum Ehrenkodex der Regierungs-Mafia dazu, dass man sein Ehrenwort gab und so hat Kohl  keine Freunde  aus der Wirtschaft ans Messer geliefert  - ein Normalbürger  wäre zwar für dasselbe Verhalten als Zeuge vor Gericht in Beugehaft gekommen, aber was Jupiter gestattet ist...

Nun, gerade hatte Herr Kohl noch eine Million im April für  die Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte gerichtlich erstritten, aber da das letzte Hemd bekanntlich keine Taschen hat, freuen sich zumindest die Erben...

Also, was geschmacklos ist, wurde gerade definiert: blühende Landschaften und der Hinweis auf ein Versprechen.

Aber wenn ein Mensch eine Partei fast in den Abgrund führt, eine zweifelhafte Moral über Ehre hat und Wahlkämpfe mit Geldern aus der Wirtschaft finanziert, dann ist das natürlich nicht geschmacklos?

Bei allen Verdiensten für die Einheit, die zu Recht in den Geschichtsbüchern überdauern werden, darf man doch sagen, dass dieses Beweihräucherung eher ein zweischneidiges Schwert ist.  





17.06.2017 Helmut Kohl...
... ist also tot:

"Er war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 der sechste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er ist mit sechzehn Jahren Amtszeit und vier vollen Legislaturperioden bisher derjenige, der das Amt des Bundeskanzlers am längsten innehatte. Von 1973 bis 1998 war er zudem Bundesvorsitzender seiner Partei, danach bis 2000 deren Ehrenvorsitzender." Wikipedia

Blühende Landschaften, Einheit, Männerfreundschaft mit Jelzin...

Ich musss erstmal drüber schlafen, um zu sortieren und lasse heute erstmal alles positive so stehen und werde damit der Geschichte nicht recht, weil kein Mensch seit Jesus  unfehlbar ist....

..am Sonntag dann vielleicht mehr oder Abschluss, weil man tote Menschen auch ruhen lassen soll

Amen




14.06.2017 Sprachassistenten? Nein, Danke

Cortana, Google, Alexa, Siri und wie sie so alle heißen - ich weigere mich mit Maschinen zu reden und wahrscheinlich wird mir das dann auch bald als Diskriminierung andersartiger ausgelegt - spätestens wenn die KI einzug hält.

Ja, ich als Christ rede (bete) mit (zu) Gott, aber das ist dann doch nicht dasselbe. Mit Maschinen zu sprechen ist ein weiterer Teil der Entmenschlichung. Gott oder die Natur gab irgendwie allen Tieren und Menschen die Möglichkeit sprachlich zu kommunizieren: Das sollte irgendwo den organischen Lebewesen vorbehalten sein und ich meine jetzt nicht die Phobie aus Filmen wie I-Robot, Terminator...

Ich weiß, auf die Dauer wird das schwer durchhaltbar sein und spätestens, wenn sich die heimische Tür nur noch öffnet, wenn man Sesam öffne Dich sagt, dann wird das lebensnotwendig.

Goethes Zauberlehrling: Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht mehr los...

Ist ja auch irgendwo praktisch, wenn man sonst keinen Menschen auf der Welt hat und die alten Menschen werden die ersten sein, die dann mit Robotern versorgt werden.

Entmenschlichung: Vielleicht bin ich auch ungerecht.


14.06.2017 Trump: Narzismus versus Mobbing

Der Autor dieser Webseite will noch ein wenig Geschichtsschreibung aufarbeiten und da kommt man um die Ferndiagnose von 33 Psychologen und Psychiatern nicht herum, die sich an die New York Times in einem offenen Brief wandten und die Gesellschaft vor einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung von Trump warnten.

Das griff der Pressewald in Deutschland natürlich begierig auf. Der eben gesetzte Hyperlink zum Stern beinhaltet dann auch Trump in einer Pose, die zumindest in Deutschland ziemlich einen Hitlergruß von Trump assoziert - Hitler mit Trump zu vergleichen halte ich eher für suspekt.

Nun gut, ob es ethisch im Gedanken des Eids von Hippokrates ist, Ferndiagnosen über  eine anerkannte Krankheit zu stellen - insbesondere da der  Betroffene offensichtlich unter seinem Geisteszustand nicht leidet - ist eine Frage.

Nun gut, es gibt auch so etwas wie eine ethische Verantwortung und wir sind uns darüber einig, dass bei einer ausgebrochenen Psychose schon die anderen Menschen gewarnt werden sollten:

Wir haben also eine "Diagnose" und Ärzte und Presse  halten es für eine gute Therapie, dieses zu posten.  Und dann verhalten sich die professionellen Menschen und Amateure trotz öffentlicher  Diagnose  wie ein Rudel Wölfe:

Es ist schon ein wenig schäbig einen "Geisteskranken" bis zum Messer zu reizen: Jetzt kommen wir doch einmal z. B. zum Bild des Sterns zurück: Wenn denn Trump ein neuer Hitler ist, ist es dann schlau tagtäglich in den deutschen Nachrichten zu provozieren?

Wir sind in der atomaren und militärischen Nahrungskette zwar die viert größten Waffenlieferanten, aber militärisch kriegen wir nicht mehr als humanitäre Unterstützung und Lagerverwaltung in Afghanistan hin.

Die USA könnte (wie Russland) Deutschland schlichtweg plattmachen, es sei denn die Panzer bleiben im alltäglichen Stau stecken.

Dennoch betreiben die Behörden in den USA (weniger ausgeprägt, da wahre Sachverhalte zu Grunde liegen) und Teile der Presse und Schauspieler Mobbing:

"Mobbing oder Mobben steht im engeren Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.“[1] Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen,[2] beispielsweise in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis[3] und im Internet (Cyber-Mobbing). Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.", Wikipedia

Die ganzen Indiskretionen aus dem weißen Haus? Kein Mobbing?

Der Autor erinnert nur einmal an Herrn Putin, an dessen geistigen Fähigkeiten gezweifelt wurde und bei Trump wiederholt sich das Spiel in einem viel höheren Ausmaß:

"
Über die Freiheit der Gedanken

Die Zeitung Welt titelte unlängst "die seltsamen Gedankenwelt der Putinversteher". In dem Artikel wurde dann Herr Platzeck und andere Menschen aus der Politik kritisiert,  weil Sie  wohl die "Gedankenwelt" der Welt nicht entsprachen....mehr
"

Das mit der kranken Gedankenwelt ist übelste Nazi-Methode:

"
"Die starke werbende Kraft der Sozialdemokratie, ja der gesamten marxistischen Bewegung überhaupt, beruhte zum großen Teil
in der Einheit und damit Einseitigkeit des Publikums, an das sie sich wandte. Je scheinbar beschränkter, ja bornierter ihre Gedankengänge dabei waren, um so leichter wurden sie von einer Masse aufgenommen und verarbeitet, deren geistiges Niveau
dem des Vorgebrachten entsprach." Adolf Hitler Mein Kampf
"

Tja, Geisteskranke wurden auch nach dem Konkordat im dritten Reich entsorgt...Menschen als Geisteskrank zu titulieren ist ein Totschlagargument und Selbsterhöhung (ich bin gesund, weiß was am Besten für den armen Kranken ist und der stört mich im besten Fall bei meinen Methoden...).

Trump wurde isoliert und seine ursprüngliche Truppe auseinandergenommen, jetzt wird er laufend im Ermittlungsausschuss vorgeladen und auf seiner letzten und ersten Reise wurde von A-Z alles kritisiert.

Ich verstehe das Prinzip: Trump soll so lange einen Spießrutenlauf machen, bis er geistig und seelisch gebrochen ist und von alleine zurücktritt: So weit die Theorie.

Dann aber wieder dieses Bild von Adolf Hitler und wäre der zurückgetreten, wenn man ihn gemobbt hätte?

Hitler wurde bekanntlich ins Gefängnis gebracht und verfasste dort eben jenen zitierten "Mein Kampf". Man versuchte Hitler einzurahmen, was in der Weimarer Demokratie misslang. Hitler kam auf den Dreh, dass man ja prima mit Notverordnungen regieren kann - das nennt sich jetzt in der USA Executive Orders.

Hitler legte sich dann im Verlauf der Geschichte mit der gesamten Welt an: Der dachte nie an einen Rücktritt.

Zur Zeit ist Trump in der Defensive, also schaut er sich jetzt um, welche Alternativen ihm bleiben: Zur Zeit hat er eigentlich nur eine Option: Krieg gegen kleine widerspenstige Staaten machen, um dann als Heerführer in die Geschichte einzugehen.

Ich will keine Unke sein, aber wenn man Trump schon indirekt von der Persönlichkeit mit Hitler vergleicht, dann reißt der lieber die ganze USA mit in den Abgrund als zurückzutreten.

Hitler brachte sich erst um, als die Panzer der Russen um die Ecke standen - vorher gab er dann noch den Befehl aus alles zu vernichten, welches verweigert wurde.

Deutschland zuerst, Amerika First und wenn es mit dem unverzichtbaren Führer nicht klappt, dann kann das in einer Psychose enden: Den Realitätsverlust, den Hitler vor der Niederlage hatte,  hatte und hat Trump teilweise jetzt.

Ehrlich, manchmal denke ich, dass in alten Königshäusern das mit einem Fläschchen Gift humaner gelöst wurde...,aber dann sagt der Christ in mir: Sind wir nicht der Spiegel Trumps und projizieren unsere eigene Fehl auf ihn und machen ihn für alles Böse dieser Welt verantwortlich?

Weil Trump anders ist, wurde er gewählt und da sieht man schon einen Leidensdruck der US-Bürger, die lieber eine narzisstische Persönlichkeit, als die alten Machteliten wählten - nein, nicht die Mehrheit, aber eine große Minderheit.

Viele Menschen sind leider total verhärtet in ihrem Herz und ihnen fällt gar nicht auf das Trump seit dem imaginären Feldzug gegen Herrn Putin eindeutig gemobbt wird.

Was im Kleinen gilt, gilt für das Große oder umgekehrt ist eine esoterische Weisheit: Der kleine Trump in der Schule wird diskreditiert, isoliert, im Netz gedemütigt und von den genau selben Psychologen und Psychiatern mit Ritalin ruhig gestellt, weil er ja offensichtlich krank ist, obwohl es eher die Umwelt ist, die mit ihm nicht klar kommt.

Das die eigentlich in Behandlung gehören, weil sie es nicht schaffen, in ein Kollektiv einzubinden oder abzusetzen, steht auf einem anderen Blatt.

Trump hielt sich mehr oder weniger (Russland-Affäre muss ermittelt werden) an die Regeln des Systems: Das man dann einmal das System in Frage stellt wie es der Autor dieser Webseite tut und gerne ein Grabensystem vorschlägt, nachdem das reine Verhältniswahlrecht sich als bedenklich herausstellt oder im amerikanischen System einmal hinterfragt wird, ob ein Präsidialsystem, welches auf Spenden ausgerichtet ist und scheinbar nicht immer die fähigsten, aber reiche und von der Wirtschaft abhängige Präsidenten generiert, ist scheinbar zu viel verlangt.

Aus Fehlern lernt der normal gebildete Mensch, aber in der Politik ist dieses wieder zu kompliziert: Wahlsysteme, die irre Regierungshäupter produzieren, erscheinen dem Autor dieser Webseite ineffizient zu sein. Das scheint leider eine Mindermeinung zu sein...

Es wird gerade viel in Frage gestellt, aber ob daraus ein besserer Mensch entsteht, darf bezweifelt werden - zumindest die Methoden bleiben dieselben... 
Und wer rettet die US-Bürger vor den Rettern, die aus den alten Machteliten bestehen?
 


12.06.2017 Wahl in Frankreich oder ein normaler Mensch unter Irren?

Trump in den USA - bestenfalls als Narzisst klassifiziert -, Theresa May gerade in England wegen Selbstüberschätzung vom englischen Wähler abgestraft und am Sonntag dann die Wahl der Nationalversammlung in Frankreich, die Macron scheinbar bestätigte, denn es war ja erst die erste Runde, in der im Sinne des Mehrheitswahlrechtes die Kandidaten gewählte werden, die die absolute Mehrheit auf sich vereinen können. Deshalb kommt es meistens zu einem zweiten Wahlgang, weil dann eine Stichwahl stattfindet, in der die relative Mehrheit entscheidet.

Das lehnt sich laut Wikipedia an das romanische Recht an - Asterix und Obelix konnten scheinbar nichts daran ändern-:)

So werden in 556 Wahlkreisen Kandidaten im europäischen Frankreich gekürt, 10 Wahlkreise für Überseegebiete und 11 Wahlkreise für die Auslandsfranzosen:

Die deutschen Ergebnisse in Prozentzahlen für Parteien sind lustig, aber wenig informativ: En Marche hat also 32,3 % laut Angabe z. B. des Spiegels - welches in Deutschland nicht unbedingt im Verhältniswahlrecht die absolute Mehrheit wäre-:)

Die Welt macht das schon ein wenig besser und zeigt die Verteilung der Abgeordneten nach heutigen Stand und der Fakultativ möglichen: Dann sieht man schnell: En Marche und Verbündete (?) bekommen 400 - 440 Sitze in der Wahlversammlung

Die Welt scheint sich wieder der althergebrachten Vernunft zuzuwenden: Im Sinne der alten etablierten Machtelite, die froh sein dürfte, ein Enfant Terrible weniger zu haben. Die 32,2 % wurden korrekt als Zusatzzahl angegeben mit der Wahlabsicht.

Ein Punkt an die Welt...

Im übrigen sollte der politikinteressierte Mensch sich bei Wikipedia über das Wahlsystem schlau machen.

Interessant, die Berichterstattung der Tagesschau im Internet macht auf einen "Tag der bitteren Wahrheiten": Damit sind die anderen etablierten Parteien gemeint, die eine weitere bittere Pille schlucken mussten, weil sie quasi einer Revolution zum Opfer fielen und Herr Macron nun der neue Napoleon ist - jener wurde bekanntlich dann nach vielen Siegen auf Elba verbannt...

Nun, Frau Le Pen ist damit Geschichte und in England wurde der letzte Abgeordnete von UKIP verdrängt. Der Autor dieser Webseite gehört zu den wenigen, die bekanntlich für ein Grabensystem in Deutschland sind: also eine Mischung aus Verhältniswahlsystem und Mehrheitswahlrecht:

Vom Bundesverfassungsgericht her wäre das Grabensystem abgesegnet und  würde diese drei Parteien Koalition gegen rechts überflüssig machen.

Der Autor dieser Webseite steht bekanntlich hinter der Verfassung und nicht hinter Parteien: Unser Wahlsystem ohne starken Präsidenten und mit Grabensystem wäre ein europäisches Vorbild und auch für ein Europaparlament geeignet: Die kleinen Parteien hätten eine Stimme durch ein Verhältniswahlsystem und die großen die Garantie, eine Regierung bilden zu können:

Aber in Deutschland muss dann wieder erst das Kind in den Brunnen fallen, bevor etwas passiert: armes reiches Deutschland...

Doch zurück nach Frankreich: Macron muss jetzt liefern und das Spagat hinbekommen, Europa Zugeständnisse in Sachen Wirtschaft zu machen und den Menschen in Frankreich, die bei weitem  nicht glühende Anhänger einer Globalisierung nach althergebrachter  Weise auf rein wirtschaftlicher Grundlage sind:

Macron ist nun zum Erfolg verdammt und ist umgekehrt auch alleiniger Sündenbock, wenn er den Karren in den Graben fährt.

Man muss die Zeichen richtig deuten: Die Menschen haben die alte Machtelite komplett abgewählt. Das ist eine kleine Revolution und nicht unbedingt ein Bekenntnis zum alten Europa.

Das setzt die anderen Machteliten zusätzlich unter Druck: Trump, Putin und nun der neue Macron, der zur Zeit den meisten Rückhalt hat.

Nun, der zweite Wahlgang kommt noch, aber es wird keine Überraschungen mehr geben.




10.06.2017 falsche Berechnungen

Der Autor stellte hier im Artikel über das Märchen vom sauberen Mexiko falsche Schlussfolgerungen auf Grund eines Irrtums fest, die auf der Verwendung einer falschen Zahl für die CO2 - Angabe für Deutschland in seinen Berechnungen sich einschlich - das ist mir peinlich.

Da meine Webseite nicht sehr stark frequentiert,  ist das kein Beinbruch. Da ich sauber mit Quellenangaben arbeite und im Vorsatz ich eine richtige Zahl verwendetete, hätte dieses einem Leser auffallen können.

Die Einwohner pro Kopf von Wiki stimmen dann so überein, dass man die Rechnung CO2 pro Kopf prima nachvollziehen kann. Ich halte dennoch die pro Kopf-Berechnung aus den  im unteren Artikel wie ausgeführt nicht für so aussagekräftig, da bei Bevölkerungsreichen Ländern es leicht zu Fehleinschätzungen kommen kann.

10.06.2017 Das Märchen vom sauberen Mexiko

NTV berichtete gerade im Rahmen von G20 " ...sind 1900 deutsche Firmen tätig. 65 Prozent der Mitgliedsunternehmen der Außenhandelskammer Mexiko erwarten laut einer Umfrage in den kommenden Monaten trotz des Streits mit den USA bessere Geschäfte...."Mexiko bekennt sich uneingeschränkt zum Pariser Klimaschutzabkommen", sagte Nieto"...., NTV ,
Deutschland und Mexiko rücken zusammen, 10.06.2017

Darauf googelte der Autor doch einmal CO2 Emissionen aus und stieß dann auf erstaunlich positive Artikel über den CO2 Ausstoß, die Mexiko zum Klimaschutz-Schwellenland Nummer 1 hochstelisierten und voll unerträglichen Lobes sind: Spiegel 2009,
Giz Unternehmensbericht 2013.

Gerne wird dann auch der sogenannte pro Kopf-Verbrauch herangezogen: Eine Größe, die dann Mexiko auf 3,69 t und Europa auf 8,23 t bringt.

Nun hat Mexiko gerade einmal 127 Millionen Einwohner (Europa aber 743,1 Millionen Einwohner und Deutschland ca. 82 Millionen 2015).

Das sieht doch eindeutig danach aus, dass Mexiko ein Saubermann ist und Europa ein Umweltverschmutzer?

Ist es aber nicht, denn schaut man sich den CO2-Ausstoß von Europa an, dann kommt man laut europäischer Statistik auf
3.47 Billions (Milliarden) Tonnen Ausstoß (Quelle: http://edgar.jrc.ec.europa.eu/news_docs/jrc-2016-trends-in-global-co2-emissions-2016-report-103425.pdf , S. 26) und bei Mexiko auf 466 Millionen Tonnen CO2 Emissionen.

Das ist aber nur ein Bruchteil werden sie sagen. Richtig, brechen wir das aber Mal auf Deutschland herunter, welches als Industrieland  auf Platz 6 der Emissionswerte liegt,  dann hat Deutschland 759 Millionen Tonnen Ausstoß (2013) und Mexiko den Platz 13  mit 466 Millionen Tonnen.

Saudi-Arabien, Iran GroßbritannienVor Deutschland liegen dann China (9970 t) , USA (5233), Indien (2407), Russland (1812) Japan (1246) und nach Deutschland Südkorea (624,4), Kanada Saudi-Arabien,, Brasilien und dann kommt Mexiko.

Andere europäische Länder wie Italien (Platz: 16. Italien 353), Frankreich (17. Frankreich: 344) spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Wikipedia

"(In der folgenden Tabelle aufgeführt sind die Länder mit der größten Emission von Kohlenstoffdioxid aus energetischer Nutzung (Verkehr, Heizen, Stromerzeugung, Industrie) in Millionen Tonnen, deren Anteil an der Weltemission in Prozent und die kumulierte Häufigkeit. Alle Zahlen beziehen sich auf die Staaten in ihren heutigen Grenzen.)"
Wikipedia

Wie da dann auf Europa 8,5 t pro Einwohner kommen können ist mir ein Rätsel, denn bei Deutschland wären das richtig nach

Wikipedia 759 Mio Tonnen / 82 Millionen Einwohner= rund 9,2 T/EW pro Einwohner.
Bei Mexiko 466 Millionen Tonnen durch 127 Millionen= 3,67 T/EW
Bei Europa 3.470.000.000 / 743.100.000 EW= 4,7 T/EW
Bei Italien 353 Mio T / /65,79 EW= 5,36 T/EW

Bei dem Pro Kopf-Werten, die Wikipedia dann auch angibt, kommt Mexiko dann mit 3,73 t auf Platz 92 in der Weltrangliste. Deutschland auf Platz 36 mit 9,4 t.

Dann muss der pro Kopf-Verbrauch auch in den Industrienationen steigen, weil die Bevölkerung abnimmt, während in Ländern mit positiven Bevölkerungswachstum der pro Kopf-Verbrauch abnimmt: Mehr Kinder gegen CO2- Verbrauch, der sich dann pro Kopf reduziert - mit der Rechnung bekomme ich von der Wirtschaft dann den Nobelpreis zur Lösung des Klimaproblems.

Dabei ist Deutschland wie gesagt trauriger Europa-Rekordhalter und das obwohl allein 1900 Firmen und insbesondere Autofirmen Deutschland verließen und wie o. a. in Mexiko ansiedelten und damit für Europa eine "positive Bilanz" schafften.

Woran man sieht, dass die Globalisierung eine CO2 Lüge produziert. Man verteilt die Firmen über die Welt - gerne auch in Länder ohne Emissionshandel - dann verteilt sich der CO2 - Ausstoß international und Länder wie Deutschland erreichen ihr Co2 Ziel.

Eine Verteilung ist mathematisch nicht mit Reduzierung gleichzusetzen, aber da deutsche Firmen wie Siemens wesentlich an der Senkung in Mexiko beteiligt sind, kann da in Mexiko nichts schiefgehen:

Auch die Einführung des Emissionshandels in Mexiko ist eine vorausschauende Erfindung aus Europa, die nun in einer Testphase in Mexiko für ein Jahr eingeführt wird:

"18.08.2016 – Neben dem europäischen Emissionshandelssystem gibt es auf der Welt bereits verschiedene Länder und Bundesstaaten, die ihre Treibhausgasemissionen mithilfe eines Zertifikatehandels reduzieren." Quelle Energiezukunft.eu, Mexiko testet CO2-Emissionshandel

"When we have mechanisms that facilitate the reduction of greenhouse gases, we're implicitly reducing pollution," Mexico's deputy minister for environmental policy and planning, Rodolfo Lacy, said at an event in Mexico City." , Reuters, by Natalie Schachar

Die Wirtschaftswoche gibt noch andere Bedenken, so kann ein deutsches Unternehmen in Mexiko die Emessionen hier verrechnen:

"Das funktioniert beispielsweise so: Baut ein deutscher Konzern in Südamerika einen Solarpark, darf er zu Hause mehr emittieren. " Wirtschaftswoche.

Fazit

Sorry, aber mit der Dreckschleuder Deutschland kann man nicht konkurieren. Aber Mexiko scheint über dem europäischen Durchschnitt zu sein. Ich finde es interessant, dass durch Emissionshandel, der von 60 Unternehmen eingefordert wurde ein vorbildliches Land dann noch verbessert werden kann.

Da haut vieles nicht hin und wer einmal in Mexiko-Stadt war, der konnte sich über die hervorragende Luft dort überzeugen.

Dann kann man Mexiko noch einen gesunden Bevölkerungswachstum wünschen und das Klimaproblem ist gelöst. Dann ist ja alles gut...

Und nach der nächsten Flüchtlingskrise sinkt der CO2 Ausstoß pro Kopf dann auch: zwei Millionen Menscen mehr und Deutschland ist ein Stück sauberer: Merke Flüchtlingspolitik ist auch Umweltpolitik...und für Europa gilt das dann erst recht...



09.06.2017 Deuteln...

Frau Theresa May mit der DUP eine Regierung bilden, daran gibt es nichts zu deuteln und England wird dann  sich entfremden und leider nicht fremdeln.

Ob hingegen Frau Theresa im Sinne des Duden menschelt oder in der Gebrauchsweise  des Wictonaries - daran darf man zweifeln (schauen sie sich den Monolog vor ein paar Tagen an...).

Die Konservativen haben also immer noch bei einem fehlenden Wahlkreis 318 Abgeordnete (2015: 330 laut Wiki), die Labour Party 261 (2015:232 ).

Das böse Zählen von Abgeordnetenplätzen ist auf dieser Seite dem Mehrheitswahlrecht geschuldet, welches durch den Slogan: "The winner takes it all" umfassend beschrieben werden kann.

Im Wahlkreis gewinnt nun einmal ein Abgeordneter.

Das wirft dann die Frage auf: Wieso lies Frau Theresa May eine Neuwahl durchführen, wo die absolute Mehrheit hatte?

Stellen sie sich die Situation in Deutschland vor: Die CDU gewinnt mit über 50 % und ruft Neuwahlen aus, um die Zweidrittelmehrheit zu erreichen.

Wie würden das die Wähler quittieren?

Die BBC erwähnte u. a. einen netten Grund:

"By gaining a fresh five-year term in 2017, Mrs May could look forward to a longer bedding-in period for the fruits of her negotiations. The extra time could be used to negotiate free trade agreements that are seen as critical to the UK's post-Brexit future." BBC, http://www.bbc.co.uk/news/election-2017-40210957, General election 2017: Why did Theresa May call an election?, 09.07.2017

Sie wollte zu deutsch Kontinuität ihrer Politik und das kommende Freihandelsabkommen mit der EU bis zum Ende aushandeln - mit einer stabilen Mehrheit, da sie Zumutungen voraussieht und wenn dann Leute im eigenen Lande einknicken, dann hätte sie immer noch stabile Mehrheiten gehabt.

Das englische Volk entschied mit dem Herz und nicht unbedingt mit dem verstand: Lustig dabei ist, dass in der Euphorie über Mays Verlust die Medien dann immer die Missstände preisgeben, die in Folge der Globalisierung stattfanden:

Frau May entließ damals 20.000 Sicherheitskräfte unter Cameron und das englische Gesundheitssystem geht den Bach runter: Nicht Umsonst machte Ukip aus soziale Spannungen aufmerksam und wollte das Geld für die EU in das Gesundheitswesen stecken.

Dann existiert ein Wohnungsproblem in Ballungsgebieten und durch die Flüchtlingskrise und polnische Arbeiter fühlten sich die Einheimischen bedroht:

"Wegen der fehlenden Mehrheit gilt zwar weiterhin, dass in Großbritannien eine Wahl mit einem linken Wahlprogramm nicht als einzelne Partei zu gewinnen ist." NTV, Roland Peters (Chefredakteur), Theresa May hat sich selbst entmachtet.

Kennen wir das nicht aus Deutschland von Herrn Schulz?

Da sagten einmütig alle Kritiker, dass ein Wahlkampf mit Sozialen Themen allein nicht zum Sieg führen würde.

Menscheln ist bekanntlich laut umstrittener Duden-Definition eine Schwäche!

Keine Sorge: Wenn in einem Mehrheitswahlsystem die Torys eine dermaßen starke Opposition bilden, dann kann man annehmen, dass die "Kacke am Dampfen" ist.

Jahrelange Agitation von Teilen der Medien  und  Politik können nicht übertünchen, dass die Frage der sozialen Gerechtigkeit eine entscheidende in der globalisierten Welt wird.

Konzerne, die über Grenzen agieren und sich steuern entziehen, eine wachsende Menge abgehängter Menschen in Teilen Europas und ein immer mehr ohnmächtig werdendes staatliches System: Das ist die Grundlage für islamischen Terrorismus, sozialistischen Parteien und Rechtsradikalismus.

Übrigens finde ich ein Grabensystem für Deutschland wichtig: In England sieht man prima, dass  bei einem Mehrheitswahlrecht der Zusammenfall des  Parteiensystems wesentlich geringer ist: Es gibt sogar mehrere kleine Parteien: Aber das politische System mit drei Parteien ist in Zukunft kein tragfähiges System.

Genug gedeutelt: Ich sehe übrigens auch eine Chance, das England in Europa bleiben könnte:

Einfach weiter Härte zeigen und die Engländer knicken ein: Die Menschen lieben harte Führer und hassen Wackelkandidaten.

Deshalb jetzt keine Sorge und Mitleid: England muss das Gefühl haben, froh zu sein, bei uns bleiben zu können:

Und wenn die ganz lieb bitte, bitte, bitte sagen, dann dürfen die nach Europa zurückkommen: Verlieren dabei aber erstmal "Sonderkonditionen" und das einstimmige System in Europa muss dann auch einmal zu einem gesunden Zweidrittelsystem hin reformiert werden, um nicht mit einer Diktatur der Einstimmigkeit verwechselt zu werden...

 




09.06.2017, 12.59 Uhr England oder viel heißer Rauch um nichts?

Inzwischen sind 649 von 650 Wahlkreisen ausgezählt und die englischen Konservativen (Tories) haben nach dem Spiegel
 
318 Sitze (zur Erinnerung: 325 sind Hälfte, also 326 eine absolute Mehrheit).

Der letzte Wahlkreis geht vermutlich an die Torys unter Theresa May (wählte letzte Wahl so).

Egal, die Ausgangssituation ist eher großzügig für Frau Theresa May, da mit DUP (10 Abgeordnete), ein Regierungsbündnis möglich wäre, die hatten  um 01.25 Uhr laut NTV so etwas verlauten lassen (oder besser gesagt der Guardian) und um 11.15 Uhr bat Frau May dann um eine Regierungsbildung: Zu einer weiteren Wahl haben auch die Tories scheinbar keinen Mumm.

Da die Gespräche mit Europa in einer Woche über den Brexit beginnen, geht zwar Frau May politisch angeschlagen, aber mit einer absoluten Mehrheit.

But who don't fu...k is the DUP?

Eine Konservative Partei, die gegen Abtreibung ist (bravo).

Aber wie der Guardian es frei übersetzt sagte: gibt es kein Seperationsgeschäft, der die Irische Region mit einem Fuß in Europa ließe.

Dagegen würde Sinn Fein einen speziellen Status bevorzugen: Dieses wöre eine Schlüsselforderung von Sinn Fein.

  "The DUP backed Brexit in last year’s EU referendum campaign and regards as sacrosanct the overall UK decision to leave." gurdian

Ja, Irland und Schottland sind ein interessantes Thema: England ist angeschlagen und politische Fairness von uns Europäern zu erwarten,  die Jahrelang britische Sonderwünsche und Einzahlungsrabatte bekamen, jahrelang Entscheidungen blockierten und sich nicht  dem Euro anschlossen, einen rassistischen Brexitwahlkampf gegen Polen führten und damit die Arbeitnehmerfreiheit in Frage stellten.

Warum sollen wir nicht im freien Wettbewerb um die werben?

Einzig die Wirtschaft schlägt Alarm und es wird immer auf England als wichtiger Partner hingewiesen.

Wir sind aber eine politische und keine wirtschaftliche Welt, oder steht der Kapitalismus über Demokratie, Werte und Menschenrechte?

Die Engländer verließen den europäischen Bund in einer Schuldenkrise. Sie trugen damit zu einer Erosion bei und entschieden sich auch ein Stück für die USA, der nun einmal Trump ist.

Es entstehen gerade neue Gedanken über ein Europa mit gemeinsamen Militär und kulturellen Austausch: Lasst also die Engländer, die nicht ein wenig hilfreich beim europäischen Gedanken waren am langen Arm verhungern.

Es bilden sich gerade neue Realitäten: Jetzt England mit einem Premium-Handschlag zu hofieren ist nicht angesagt.

Und was die Presse angeht: Ja, Frau May hat verloren, aber das ist bei weitem kein so großes Drama: Auch die Labour-Party ist für einen Brexit.

Der kommt jetzt und damit müssen wir uns auch einmal abfinden: Es wird kein Impeachment-Verfahren gegen May oder der Nachfolgerin geben.

Wir müssen uns mit Realitäten abfinden: Trump in den USA und Brexit. Wenn wir Europa erst einmal einigen wollen, dann ist ein wenig Zeit für europäischen Egoismus.




08.06.2017 Engelland

Es gab so einen gemeinen spruch von Bomben über Engeland aus der Nazizeit - heute schlug zumindest eine politische Bombe ein, die ganz ohne Nazis von der englischen Bevölkerung insziniert wurde:

Frau May hatte eine Neuwahl im Unterhaus nach Mehrheitswahlrecht ausgerufen: Zu Zeiten, als sie in Umfragewerten hoch gehandelt wurde und in England kann man dann scheinbar einfach so eine Neuwahl ausrichten.

Nun geht man von einer Niederlage von Frau May aus: Wieder eine Prognose:  314 Conservative  266 Herausforderer: Jeremy Corbyn. Damit  verfehlt sie die absolute Mehrheit des Unterhauses mit 650 Sitzen.

Da fehlen dann 12 Sitze für die absolute Mehrheit. Nun ja, sie hat immer noch viel mehr als der o. a. Herausforderer:

SNP mit 34 oder Lib Dem mit 14 sind als Koalitionspartner vorhanden - ich sehe da nicht so die Instabilität.

Die SNP ist eine schottische linke Partei mit sezessionistischen Tendenzen - eher ungeeignet.

Die liberalen Demokraten eher Europabefürworter.

England hätte eine reale Chance aus dem Brexit herauszukommen -:)

Es wird schon über einen Nachfolger diskutiert...alles Quark...bin einmal auf Morgen gespannt...

 


07.06.2917 Menscheln

Wictonary versus Duden Menschen in Erstaunen versetzt, weil er als Bedeutungsübersicht : menschliche schwächen deutlich werden lassen als Erklärung angibt.

Der Sternenhimmelstuermer erinnert sich an politische Diskussionen und wenn jemand vom Menscheln sprach, dann immer in der Bedeutung menschliche Züge zu zeigen (also mitfühlend zu sein), obwohl man Mitgefühl natürlich aus zynischer Sicht mit Schwäche gleichsetzen kann: Der Duden wird halt von Neokapitalisten geschrieben und in solchen Kreisen war Jesus Christus, der Übermensch (über dem Menschen ist Gott und nur für Nazis die Erhebung einer Volksgruppe über die andere).

Ich arbeite gerade an der Verteilung der Welt und fremdle dann ein wenig mit den aktuellen Ereignissen (fremdeln ist eine Phase von Kindern, die sich von den Eltern abwenden und Kontakt zu anderen fremden Menschen suchen - ist irgendwo immer noch dieselbe Sache wie beim Menscheln das Grundwort ändert sich nicht in der Bedeutung...), wobei man dann berechtigt vom "unmenscheln" sprechen könnte oder einfach vom unmenschlichen.

Das ist leider eine Sisyphus-Arbeit, da ich gerade eine mehrdimensionale Karte zeichne, wobei ich zeitlich mehrdimensional arbeite.

Vielleicht eine kurze Erklärung: Ich zeichnete und publizierte ein Schaubild von Afrika, aus dem schriftlich die Namen der heutigen afrikanischen Staaten hervorgehen.

Grafisch unterlegte ich farblich die Staaten nach den Letztbesitzern aus der Kolonialzeit (blau Frankreich, grün England...).

Nun befreiten sich die Staaten bekanntlich zu unterschiedlicher Zeit, aber im Gesamteindruck werden die Staaten als wie ein Zeitpunkt wahrgenommen und man bekommt prima die letzten Kolonialherren vor der Befreiung mit, egal zu welcher Zeit der Staat seine Unabhängigkeit erreichte.

Sie werden jetzt sagen, dass dieses nicht so genial sein, aber durch temporäre Zeitverschiebung können Sie gemeine Karten erstellen, die dann einen hohen Aussagewert besitzen und ich benutze damit im o. a. Fall nicht einen weiteren Zeitpunkt, wie ich es in der o. a. Karte machte, als ich die alten Kolonialherren in Afrika zum Zeitpunkt 1914 schriftlich in grauer Schrift unterlegte.

Damit sie das besser verstehen, fertige ich philosophisch gesehen (und pragmatisch) eine zweite Karte an.

Damit tangiert man dann eine weitere Frage:

Was ist Zeit?

Ich melde mich mit diesem Thema dann zwischenzeitlich zurück.

Das hat den Nachteil, dass ich mich aus der aktuellen Entwicklung im Wahlkampf zurückhalte, aber den Vorteil, dass ich eine Menge zur Lösung von Konflikten im Nahen Osten - der an Afrika bekanntlich grenzt beitragen kann:

Mit neuen Karten, die ein anderes Denkschema zugrundelegen und obwohl im Prinzip nur bekanntes darlegen, eine andere Sicht auf Probleme darlegen.

Ich halte dieses Projekt bei der Neuausrichtung der Nato-Doktrin Europas für wichtig, obwohl die herrschende Klasse sehr wohl weiß, was sie tut - auch wenn die Medien es teilweise komisch rüberbringen, wenn man Trump gerade kritisiert, auch wenn im Nahen Osten gerade wieder viel passiert - diesmal der Boykott von Katar.

Leider hinkt der Autor der aktuellen Entwicklung mit seiner neuen Denkweise hinterher, aber Afrika ist mir zur Zeit wichtiger und ich habe auch nicht unbegrenzt Zeit:

Ich entwickle dann meine Zeitkarten weiter und bin dann  wieder im Jahr 2017 der Entwicklung voraus  - natürlich unbeachtet vom Mainstream, aber ich tue  das aus Dokumentationsgründen für Gott und nicht für die Menschen, die zusehends von Gott abfallen....


06.06.217 Afrikakarte erstellt

Im Rahmen meiner offensive Verteilung der Welt gibt es jetzt eine Gif-Karte von Afrika mit jeder Menge Information -

Die Rubrik nimmt langsam Form an...mehr

03.06.2017 Neues von der Partei der sozialen Gerechtigkeit oder das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Die große Koalition ist vermutlich bis zur "Ablösung durch die nächste große Koalition" (freies Zitat Heute-Show vom 02.06.2017) in den letzten Atemzügen und aus eben genannter ZDF-Heute-Show  kriegt  der  ahnungslose Bürger in Zweieinhalb Minuten erklärt, welche Schummelpackung  sich hinter dem Betriebsrentenstärkungsgesetz  verbürgt.

Schweres kann auch einfach erklärt und fangen wir doch wie die Heute-Show mit einem zitat zur Erklärung an:

"Die Tarifpartner vereinbaren dabei eine sogenannte Zielrente. Auf Garantien und Mindestleistungen durch die Versorgungseinrichtungen wird dabei verzichtet. Das ist etwas fundamental neues in der kapitalgedeckelten Altersfürsorge" Frau Nahles (Arbeitsministerium, SPD), Heute-Show, 02.06.2017

Bis hierhin ist das nichts neues und das Betriebsstärkungsgesetz wurde im Medien-Echo ohne Kritik aufgenommen und sämtliche Medien verlieren sich dann in langen Artikeln.

Die o. a. Satireshow kritisierte zwei Themenblöcke und da das ganze eine fachkundige Redaktion im Hintergrund hat, zweifelt der Autor nicht ein bisschen an den Ausführungen.

Doch bevor ich den ersten Themenblock anschneide, verweise ich auf den  berühmten und zynischen Börsenspruch:

448. Wer kein Geld hat, muss spekulieren, Wer etwas Geld hat, kann spekulieren, und wer viel Geld hat, darf nicht spekulieren. (André Kostolany)

Börse ist in Wirklichkeit eine Art Hütchenspiel geworden und es macht ja Spaß das Geld der Angestellten zu verzocken: Erst wurden die Versicherungen mit der wenig erfolgreichen Riesterrente in der Niedrigzinsphase um ein Teil ihrer Altersvorsorge gebracht und der Rest wird nun vom Firmenchef an die Börse gebracht.

BSE ist bekanntlich eine langsame fortschreitende Krankheit, aber da bald Wahl ist, kann man ja immerhin eine Notschlachtung der befallenden Volksvertreter durch Abwahl einleiten...

Also Rollen wir die Geschichte von hinten auf und machen einen kleinen Schritt in ihr Rentenalter.
- der Arbeitnehmer zahlt die gesamten Abgaben - eben auch den Arbeitgeberanteil
"Alle, die eine gesetzliche Rente beziehen, erhalten darüber die Hälfte des Beitrags zur Krankenkasse. Wer eine Betriebsrente bezieht, trägt diesen Beitrag komplett allein." Quelle: http://blog.progress-dresden.de/bav/
- die Rente wird voll versteuert
- Rentenminderung, weil er (der Arbeitnehmer) weniger bezahlt hat.

Jener oben angegebene Link mit Rechenbeispielen zieht ganz klar jenes belegte Fazit:

"Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen. Eine rein arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersvorsorge (Entgeltumwandlung) ist für gesetzlich Krankenversicherte sinnlos"
http://blog.progress-dresden.de/bav/

Der Autor bittet diesen Link nachzuvollziehen, alles andere ist Propaganda!!!

Gewinner sind Rentenkassen und Arbeitgeber, aber nicht der hart arbeitende Mensch.

Das ist nicht vom Autor dieser Rente fantasiert, sondern alle drei Aussagen basieren auf einem Schaubild von der Heute-Show vom 02.06.2017.

Und by the way erzählte Herr Welke noch eine lustige Geschichte dazu: Der Arbeitgeber schießt also 15 % hinzu, hat also 20 % weniger Sozialausgaben, da wie oben angegeben auch den Arbeitgeberanteil bezahlt.

Das sind dann satte 5 % Ersparnis beim Arbeitgeber.

Man könnte das auch als so eine Art Verwaltungsgebühr bezeichnen, denn es muss sich ja auch irgendwo in finanzieller Hinsicht lohnen, wenn man mit dem Geld der Arbeitnehmer zockt.

Ja, wie immer ist das jetzt nicht ganz fair, aber es wundert schon, dass der Arbeitnehmer sich freiwillig entscheiden kann, ob er sein Geld in das Betriebsrentenstärkungsgesetz fließen lässt oder nicht.

Was wurde nur aus der Idee Bismarcks einer Versicherung für alle, die nach dem zweiten Weltkrieg der Garant für den sozialen Frieden war?

Der sogenannte Generationsvertrag wurde gegen jedes christliche empfinden (Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren...) aufgelöst und wie bei der Homo-Ehe durch Werte ersetzt, die ich als unmoralisch und unanständig qualifiziere.

Der Staat zieht sich immer mehr aus der sozialen Verantwortung heraus und überlässt die Menschen nun dem Glücksspiel der Börse, welches ich bekanntlich als Teufelswerk bezeichne. Bezeichnender Weise wurde in der Sendung wieder über 5 Minuten für die Homo-Ehe propagiert.

Genau wie die Homo-Ehe Null Prozent zum Bevölkerungswachstum beiträgt und dann subventioniert wird, ist es verwerflich die Rente von Menschen erst an Versicherungen und Banken weiterzugeben (Riesterrente) und dann Teile davon noch in das Glücksspiel der Börse zu verzocken.

Seid jung und schwul, genießt eure Reisefreiheit, die aufgehoben wird, wenn man Hartz IV-Empfänger ist, verzockt Eure Rente bei Riester und an der Börse und bekommt Null Zinsen von der Bank, während ihr beim Dispo-Kredit gut 10 % Zinsen zahlt.

Der Zynismus ist nicht zu überbieten? Keine Sorge, man wird weiter an den Sozialversicherungen herumschrauben, bis wir auf amerikanischen Niveau sind: Der Weg ist nicht mehr so lang.

Je weniger Geld ihr verdient, desto risikofreudiger müsst ihr getreu der Devise: 
Wer kein Geld hat, muss spekulieren  agieren und der Weg der Grille ist kurzfristig zumindest doch viel toller, als der der Ameise - ich meine das jetzt moralisch, denn die hart arbeitende Ameise muss dann am endes ihres Lebens feststellen, dass sie finanziell und arbeitsmäßig zwar eine Ameise war, aber wie eine Grille behandelt wird.

Früher nannte man das Struggle of life im Sinne eines gesunden Darwinismus: Die Starken überlegen und füllen ihr Vorratskammer, die armen Menschen, die abgehängt sind, schaffen es nicht mehr  genug Rücklagen zu bilden  und  verbringen dann ihr Leben nach einem arbeitsreichen Leben  in geregelter Altersarmut.

Der Wert eines Menschen bzw. seiner Arbeitskraft muss selbst nach kapitalistischen Aussagen hoch genug sein, "um sich und seine Nachkommen" ausreichend zu finanzieren.

Rund 460 000 Haushalte bezogen am 31.12.2016 Wohngeld. Solche Haushalte sind bestimmt erfreut, nun irgendwo doch endlich ein lustiges Börsenspiel zu begehen, für das der Unternehmer nicht einmal haften muss: Die Bank gewinnt immer...
Ja, die Zahl ist gesunken, aber wir befinden uns in einer wirtschaftlichen Hochphase: Ganz ohne zutun der Politik, denn die Weltwirtschaft brummt, aber das unterliegt einem Gesetz: Dem der Sinuskurve und nach einem Wachstum kommt eine Rezession und deshalb legt man sich in guten Zeiten eigentlich Reserven an:

Das stand schon im alten Testament in den Prophezeiungen: Sieben fette Kühe werden durch sieben magere Kühe im Traum gefressen, was so viel heißt, dass der Pharao in sieben reichen Jahren Kornkammern für die sieben mageren Jahre baute und füllte: Oder anders gesagt: Es wurde hier das eherne Gesetz herausgefunden: Auf eine Hoch-Zeit kommt eine Tiefphase, die abweichend durch das Sinuskurven-Modell auch einmal blitzartig abfallen kann: Dann spricht man bei diesen schönen Herzfrequenz- Geräten beim plötzlichen Abfall  und Stillstand der graphischen Linie - verbunden mit einem langen Piepton im Gegensatz zum vorherigen regelmäßigen  Piepsen - vom Exitus...

Warum eigentlich nicht die Pflegeversicherung oder Krankenversicherung als lustiges Börsenspiel?

Stehen die Aktien gut, dann sind IGEL Leistungen als Boni drin, stehen die Aktien schlecht (sind zu viele krank), dann gibt es den Schierlingsbecher gratis.

Ach ja, die Krankenversicherung beruht ja nicht mehr auf die volle paritätische Einzahlung, Kassenpatienten werden von vielen Ärzten gegen den hippokratischen Eid nicht mehr behandelt, auf die lange Bank bei Terminen gesetzt und mit dem Not-Programm per Augendiagnostik versorgt, während Privatpatienten mit Zuzahlung, dann schon fast an einer Überversorgung leiden.

Dann hebt sich ein Mensch namens Martin Schulz als "Engel der sozialen Gerechtigkeit" empor, während dieselbe Partei eine fragwürdige Altersabsicherung entgegensieht - aber zur Not wird es ja die Homo-Ehe dann geben und wenn das nicht reicht, kann ein 16-jähriger Jüngling seinen Ar... hinhalten, um sich für die Zukunft absichern:  Keine Sorge, wer dieses brillante Modell vorausschauend früher praktizierte, der wird heute für damals erlittenes Unrecht entschädigt.

Dekadente Gesellschaften gingen in der Geschichte ein und manchmal denke ich, dass es Gottes gerechte Strafe ist, die führenden Nationen mit Unfruchtbarkeit zu strafen: Einer der schlimmsten Strafen, die es gibt.

Aber auch die Machteliten werden sich früher oder später fragen, wie sie ohne Kinder, ohne heterosexuelle Partner, dann ihr Vermögen verteilen: Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen und die Religion wird in Ewigkeit das Hoheitsrecht darüber besitzen, was passiert, wenn das irdische Leben verklungen ist.

Dann gibt es für mich einen Himmel - für Euch kommt ihr aus der Asche und werdet wieder zu dieser.

Dieses gilt übrigens auch für die sündige evangelische Gemeinde von Gomorra, die sich von Gott abwandte.

Genießt Eurer Leben mit all Euren Errungenschaften - Am Ende gibt es für Euch keine Hoffnung.

Das gab es schon geschichtlich früher in Gesellschaften, die man damals dekadent und heute als humanistisch bezeichnete.

Genau dieselben Auswüchse, da ist so gar nichts neu: Insbesondere das sich die Reichen an den Armen bereichern und die Eliten sind so verrottet, dass sie vor einer Wahl noch schnell Verschlechterungen der sozialen Lage durchwinken, zeigt doch einen gewissen Anteil an Schamlosigkeit und das will man dann als soziale Gerechtigkeit verkaufen?

Na dann Prost, Verzeihung ich meinte Amen


 


02.06.2017 Erinnerungsnotiz

Der Autor arbeitet gerade die Verteilung dieser Welt auf und zieht deshalb einen Mai-Artikel in das Newsarchiv vom Juni - obwohl diese Seite eigentlich noch gar nicht existiert und erst Ende Juni die entsprechende Seite angelegt wird...

Ansonsten hinke ich nach, denn in der allgegenwärtigen Trump-Kritik geht die Wahrheit ziemlich unter. Trump machte bekanntlich seine erste Reise und konnte nichts recht machen:

1. In Israel konnte er keinen Frieden machen (welches freilich seit der Staatengründung keine Weltgemeinschaft einschließlich die amerikanischen Präsidenten hin bekamen)
2. Der unfassbare unmenschliche Deal mit Saudi-Arabien - darüber schreibe ich relativ verschnupft  einen kurzen Artikel folgend.
3. Trump ist bekanntlich ja so unverschämt zu verlangen, dass die Deutschen 2 % ihres Bruttosozialproduktes für Verteidigung ausgeben.  Das stößt in allen europäischen Ländern dann doch eher auf Unverständnis. Freiheit gibt es ja bekanntlich zum Nulltarif und lass die Amis ruhig ausbluten, dann können wir uns in Europa über  den hohen Verteidigungsetat in der USA  aufregen  und wenn Obama früher keine militärischen Aktionen machte, dann war es für die europäische Kriegstreiberfraktion  ein beliebtes Hobby das Eingreifen der USA zu fordern - sind ja keine eigenen Soldaten, die in unzähligen Kriegen fallen.  Ist ja auch besser, wenn die Amis die Drecksarbeit machen, weil  die seit Jahren  als Folterknechte schöne Sachen wie Waterboarding auf ihrer Humanitäts-Skala haben: Wohlgemerkt vor Trump.

Dafür kam man jetzt auf einen neuen Dreh: Trump erwähnte nicht bei 9/11, dass die Europäer uneingeschränkt einmalig den Artikel 5 des Beistandspaktes ausriefen.

 "Zwar schlossen sich Nato-Mitglieder wie Deutschland und Großbritannien dem von den USA geführten Kampfeinsatz an, einen kollektiven Nato-Einsatz gab es jedoch nicht. Die Nato übernahm erst nach dem Sturz der Taliban die Führung der Schutztruppe Isaf." Spiegel ,Was ist der Bündnisfall?

Auf was verweist da zumindest Deutschland? Im Irak-Krieg hielt Schröder Deutschland alle deutsche Beteiligung heraus und nach dem 11.September spendete man warme Worte. Das Kerngeschäft des Krieges überlies man lieber den USA und ihren Folterknechten und während sich alle über Erdogans Einführung der Todesstrafe echauffieren, wird in den USA die Todesstrafe verhängt, Menschen ohne Gerichtsverhandlung in Guantanamo festgehalten und andere Menschen gefoltert.

Das führt aber niemand ins Feld gegen Trump, weil das alles etablierte westliche Werte unter den letzten Präsidenten der USA sind.

Jetzt kommt noch das Argument, dass die USA den Klimaschutz ignorieren: UKIP und AFD propagierten noch vor einiger Zeit die CO2 - Lüge und als die AFD noch als rechtsliberale Partei mit diversen Politikern aus dem Establishment besetzt war (das änderte sich bekanntlich mit Luckes sturz), war das kein Angriffspunkt der "besorgten Umweltschützer".

Die USA deckte gerade die ganzen Diesel-Skandale auf - sorry, aber es geht ein wenig mehr um Co2.

Dann sagt der Autor dieser Webseite etwas blasphemisches: So ganz unrecht haben die  CO2- Leugner  nicht: Wenn ein Vulkan mal wieder ausbricht, dann trägt das eben auch zur CO2 Belastung bei, wenn bisher auch nur 0,03 zu 30 Milliarden Tonnen in einem sehr sehr geringen Maß... ,
dass kann sich aber bei einer mittleren Kathastrophe ändern, wenn ein Vulkan wieder ausbricht und vielleicht die halbe erde in Dunkelheit hüllt:

Die USA profitierten bei mindestens einem Vulkanausbruch, der Teile der irischen Bevölkerung zwang auszuwandern:

"Zwischen 1816 und 1842 gab es 14 Kartoffel-Missernten. Der Grund für diese Serie dürfte vor allem auf den Ausbruch des Vulkans Tambora zurückzuführen sein, der weltweit das Klima beeinflusste, so dass das Jahr 1816 sogar als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte einging. Der Dauerregen vernichtete den sandigen luftigen trockenen Boden, den die Kartoffel braucht, um optimal zu gedeihen, schwemmte die Krankheitserreger überall hin und schuf damit den optimalen Rahmen für die nachfolgende Katastrophe." Wikipedia

Keine Sorge, nach meinen Berechnungen dürften wir bald ein viel größeres Problem haben, denn die nächsten großen Ausbrüche sind nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen...

Aber vielleicht wäre eine Aufforstung und Schützung des Regenwaldes sinnvoller, denn CO2 hat im Gegensatz zu anderen Gasen einen geringeren Effekt.

Wie dem auch sei: Deutschland schafft das Klimaziel 2020 nicht:

"Der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland hat 2016 allen Klimaschutz-Bemühungen zum Trotz zugenommen. Die Emissionen stiegen um etwa vier Millionen Tonnen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 906 Millionen Tonnen...", Heise, 16.03.2017

"Die USA wollen ihre Emissionen spätestens 2025 um 26 bis 28 Prozent unter das Niveau von 2005 drücken.", Zeit: USA und China einigen sich auf neue Klimaziele

"Derzeit (2016) setzt die Menschheit jährlich ca. 35 Milliarden Tonnen Kohlendioxid frei.[1]
Im Jahr 2011 wurden weltweit 34.032,7 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) aus energetischer Nutzung emittiert. Das entspricht gegenüber 2010 (33.040,6 Millionen Tonnen) einem Anstieg um 3,0 Prozent. Mehr als die Hälfte der weltweiten Emissionen verursachten die vier Staaten Volksrepublik China, USA, Indien und Russland", Wikipedia

Laut den o. a. Link lagen die Emissionen der USA 2013 bei: 5,233 Milliarden Tonnen, bei Deutschland 0,759 Tonnen.

USA also auf Platz 1?

Nicht so schnell, denn man kann ja nicht die ganze USA mit Deutschland vergleichen: Das haut von der Bevölkerung und Fläche einfach nicht hin:

Dann machen wir doch einmal einen europäischen Querschnitt und addieren in Solidarität mit unseren europäischen Nachbarn das ganze oder rechnen das einmal pro Kopf aus:

USA laut Google 321,4 Millionen Einwohner (2015)
Deutschland 81,41 Millionen Einwohner (2015)

USA: 5233 Millionen Tonnen /  321,4         =  16,28 T pro Einwohner
Deutschland 759 Millionen Tonnen / 81,41  =  9,3      T pro Einwohner

Das sieht erstmal mies für die USA aus: aber zählt man dann die europäische Verschmutzung insgesamt zusammen, dann relativiert sich der Eindruck: Ich nehme jetzt einmal england dazu...

759 (D)+ 511,4 (GB)+353 (Italien) + 344 (Frankreich)+240 (Spanien) + 312 (Polen)+ 165 (Niederlande)+ 99 Belgien+ 74 Griechenland, 76 Rumänien

Das sind 2,9334 Milliarden Tonnen, aber da fehlen noch einige Staaten...Europa ist mehr.

Dann ein wenig nebenbei: Die deutsche Autoindustrie befindet sich in schönen Staaten wie Mexiko, China, Südafrika. Firmen wie Apple sind eigentlich in China: Was will ich sagen:

In Staaten wie insbesondere China und Mexiko sind viele CO2-Produzierer ausgesourct.  Deren CO2- Emissionen  werden diesen Ländern  zugeschrieben, aber die Nutznießer von Apple, VW, Dieselfahrzeugen leben in den  "digitalen/industrialisierten Ländern".

Wenn die Dreckschleudern dann in anderen Ländern sind, dann sind wir also Saubermänner?

"Die Studienleiter kommen zu dem Schluss: "2050 wird Deutschland im Jahressaldo etwa 134 Terawattstunden – rund 22 Prozent des inländischen Stromverbrauchs – aus dem Ausland importieren müssen, wenn nicht zusätzliche Kraftwerke im Inland gebaut werden."" Wirtschaftswoche : Fossile Kraftwerke auch 2050 unverzichtbar.

So wird Deutschland im Rahmen der Globalisierung dann immer sauberer und das Umland immer dreckiger: Analog zu militärischen Einsätzen: Bloß nicht selbst die Finger schmutzig machen und gute Ratschläge geben und ökologische Ziele vorschreiben...

Leider ist es wichtig, ab und zu in der Gegenwart alles wieder etwas einzunorden, weil Trump bestimmt nicht vorbildlich ist, aber diese Welt war schon vorher nicht perfekt.


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Saudi-Arabien, Jemen und die unverständliche Kritik gegen Trump.

Der Autor versprach unter Punkt 2 des o. a. Artikels die Kritik an Trump ein wenig zu beleuchten und wie immer schwingt da auch ein wenig Verlogenheit in Bezug auf die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien mit, wovon 2/3 der Milliardengeschäfte in "verschiedene Abkommen fließen". Bei dem Deal geht es um 340 Milliarden Dollar und kritisiert wird vor allem, dass Trump keine humanitären Werte einforderte.

Und hier kommt dann der blutige Bürgerkrieg von Jemen ins Spiel, dessen Grundriss ich einmal aus Wikipedia zitiere:

"Die Militärintervention im Jemen seit 2015 ist eine militärische und politische Intervention einer von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz im Jemen, der neben Saudi-Arabien Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal angehören und die von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützt wird. Die Militärintervention begann am 26. März 2015 mit der als Operation Decisive Storm (deutsch „Sturm der Entschlossenheit“ oder „Operation Entscheidungssturm“, arabisch عملية عاصفة الحزم, DMG ʿamaliyyat ʿāṣifat al-ḥazm) bezeichneten Militäroffensive. Einige teilnehmende Staaten wie Pakistan lehnten während der Operation Decisive Storm nachträglich eine Beteiligung an den Luftangriffen ab oder beteiligten sich eher symbolisch wie Marokko.

Die Militärintervention greift in innerjemenitische Kämpfe auf der Seite des faktisch entmachteten jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi ein, der von einigen Teilen der jemenitischen Armee sowie von sunnitischen Stammesmilizen unterstützt wird[Anm. 2] gegen schiitische Huthi-Rebellen, die ihrerseits von Stammesmilizen unterstützt werden sowie von Teilen der jemenitischen Armee, die offenbar loyal zum früheren jemenitischen Präsidenten und Machthaber, Ali Abdullah Salih, stehen. Die Kämpfe gehen mit Luftangriffen und einer Seeblockade einher.

Als offizielles Ziel der Militäroperation der saudisch-geführten Allianz wurde verkündet, dass die Regierung unter Hadi vor dem vollständigen Zusammenbruch oder der Übernahme des Staates durch die Huthi-Bewegung geschützt werden solle, um das Land zu stabilisieren. Für eine mögliche Bodenoffensive sollen 150.000 Soldaten bereitstehen....

...Seit dem 26. März 2015 sind nach UN-Angaben bis Anfang März 2016 – Berichten zufolge überwiegend durch Luftangriffe der saudisch geführten Militärallianz – mindestens 3.081 Zivilisten getötet worden,[16] darunter bis Ende März 2016 mindestens 934 Kinder.[17][18] Zivilisten waren von den Kämpfen überproportional stark betroffen und stellen über die Hälfte der Todesopfer im Jemen.[40][41] Über 2,5 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben seit Beginn der Militärintervention bis Dezember 2015 zum Verlassen ihrer Häuser als Binnenflüchtlinge gezwungen worden.[42]

Am 1. Juli 2015 rief die UNO für eine vorangekündigte Dauer von sechs Monaten den Level-3-Emergency (Notstand der Stufe 3) für den Jemen aus, die höchste Notstandsstufe der UN"...
, Wikipedia

Die USA investierten in die Sicherheit für Jemen mindestens  500 Millionen Dollar.

Jemen geriet indes wieder in die Schlagzeilen  - wegen einer Cholera-Epidemie als Folge des fortlaufenden Bürgerkriegs:
"Im Bürgerkriegsland Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen etwa 500 Menschen an Cholera gestorben. Darüber hinaus befürchten die UN bis zu 200.000 Fälle in der Zukunft - und das UN-Hilfsprogramm von zwei Milliarden Dollar ist erst zu 20 Prozent finanziert.", Heute, 30.05.17

Also, nicht nur der schwelende Konflikt mit dem Iran, der bei weitem nicht so stabilen Regierung in Saudi-Arabien und der instabilen Lage im Jemen geschuldet rüstet die USA unter Trump Saudi-Arabien auf - welches übrigens ganz auf der Linie von Obama lag und dann wagen sich deutsche Politiker und Medien Trump den Deal als  Geschäft ohne moralische Werte einzuordnen?

Die Nahost Politik von Unterstützung von Osama Bin Laden und als dessen Folge Bildung der Al Qaida, vom Irak-Krieg mit gefälschten Beweisen, von dem teilweise inszenierten Putsch gegen Assad...es ging so ziemlich alles falsch und der nahe Osten driftet per se in einen mittelalterlichen Islam auf die Dauer ab.

Dabei sind das da unten alles mehr oder weniger Kunstgebilde der westlichen Welt per se, wo ich dann in meinem Essay über die Verteilung der Welt dann gerne eingehe, aber ich zur Zeit noch  in Afrika bin, weil ich hier doch dann Entwicklungen anprangern muss, die  nicht ganz  so gut ablaufen.

Ach ja, ich hörte by the way gestern bei Maybrit Illner, dass ein Impeachment- Verfahren nur für Verfehlungen ablaufen kann, die in der Amtszeit des Präsidenten ablaufen und eine Zweidrittel-Mehrheit im Senat und Parlament erforderlich sind - wer glaub denn daran?

Nach Afrika werde ich dann noch einmal im rahmen der Verteilung der Welt auf den Nahen Osten eingehen: Ein Kraft-Akt und dann noch einmal kurz auf Asien, welches ich bereits in meiner Asia-Woche angeschnitten hatte.

Warum?

Weil die heutige Globalisierung eigentlich eine Globalisierung 2.0 ist und zur Zeit des Kolonialismus allerspätestens die Welt bereits zwischen USA, Europäern und Russen in der Globalisierung 1.0 aufgeteilt war.

Erst in den siebzigern des letzten Jahrhunderts kam es dann  zur Globalisierung 2.0, die wesentlich besser als Globalisierung 1.0 ist, aber die Problemherde Afrika und naher Osten immer noch die Auswirkung der Globalisierung 1.0 nicht verkraftet haben.

Begreifen wir das nicht, dann brauchen wir noch eine Globalisierung 3.0 und das wird dann vermutlich auch keine bessere Welt sein, wenn wir nicht hart daran arbeiten.



31.05.2017 Verteilung der Welt, Teil 1, Afrika

Der erste Teil über die Verteilung der Welt beginnt mit Afrika, dessen Verteilung und heutige Grenzen auf Fremdmächte beruht.

Dieser Artikel ist erst ein loses Brainstorming, welches dann zu einem tiefgreifenden Essay führt mit der Überschrift Verteilung der Welt. Das ist hier so auf meiner Webseite: Ich führe Artikel aus, die im Newsarchiv oder in einer Abhandlung landen: Ich führe also ein transparentes Online-Tagebuch und das ist für mich zumindest spannend, weil ich dann später die Entwicklungsstufen und Recherchen nachverfolgen kann.

Natürlich werde ich eine Karte mit den wichtigsten Angaben: Bevölkerungszahl, Fläche, Bruttosozialprodukt und Datum der Entkolonialisierung.

2011 kam es zur letzten Sezession vom Südsudan, womit Folgen der willkürlichen Landverteilung des Kolonialismus aufgehoben wurden - ist das nicht traurig?

Dann möchte ich darauf hinweisen, dass nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Afrika als Wiege der Menschheit angezweifelt wird.

Auch die Neandertal-Theorie von Sven Pääbo kann eher als Versuch einer manipulativen Wissenschaft gewertet werden (siehe eher damalige politische Aussage im Spiegel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/neandertaler-forschung-stellt-rassistische-weltbilder-auf-den-kopf-a-950848.html).

So ehrenhaft der Versuch von Wissenschaftlern auch sein mag, begangenes Unrecht gegen Afrika durch Zuspruch der Wiege der Menschheit abzubauen und den Versuch Rassismus abzubauen, genau so falsch ist es potemkinsche Dörfer zu errichten und diese in den Medien ausgiebig zu zelebrieren: Es waren nicht die Rassisten, die die Wiege der Menschheit nach Germanien verlegten, sondern scheinbar die Befürworter einer grenzenlosen Multikulturellen Gesellschaft, die uns ein Bild vermitteln wollten, welches nicht haltbar zu sein scheint.

Dabei geht das wahre Unrecht unter und statt sich alle Menschen lieb haben, spricht die eindeutig bewiesene geschichtliche Entwicklung eine andere Sprache von kultureller Unterdrückung, festlegen von Grenzen durch Fremdmächte und einem Menschenraub, der in Form der Sklaverei einmalig war und den Raub der Sabinerinnen in den Schatten stellte: Europa wie die USA veränderten das Weltbild der Bevölkerung und darüber muss man reden, darf nicht vergessen und muss in der Zukunft dann auch finanzielle Verantwortung übernehmen...

Doch zuerst eine kleine Zeitreise, bei der ich nur selektiv ein paar neuralgische Punkte beschreibe, obwohl eine Betrachtung der einzelnen Hochkulturen selektiv aufrichtiger wäre.

"In der Antike bezeichnete der lateinische Name Africa nur das Gebiet der gleichnamigen römischen Provinz im heutigen Tunesien, der Kontinent (zunächst nur Nordafrika westlich des Nils) wurde in der Antike oft Libya genannt. Der Name Africa wurde vom römischen Senator und Feldherrn Scipio Africanus (Eroberer Karthagos) erstmals verwendet, ist vom lateinischen Wort Afer (Plural: Afri) abgeleitet, was so viel wie „Afrikaner, Punier“ bedeutet, und könnte von einem einheimischen Stamm abgeleitet sein oder auf dem hebräischen ʿafar („Staub“), dem griechischen aphrike („unkalt“) oder dem lateinischen aprica („sonnig“) beruhen." Wikipedia

Dieses Ereignis beruhte um genau zu sein auf den zweiten punischen Krieg (gewonnen durch Publius Cornelius Scipio Africanus (* 235 v. Chr. in Rom; † 183 v. Chr.))

Ich steige bewusst in dieser Zeit in die Geschichte "Afrikas" ein, weil man dann das Dilemma am besten sieht und erklären kann:

Die europäische Geschichtsschreibung basiert auf die "Siegermächte", die eben als Ablösung der alten Hochkulturen von Ägypten bis weit zurück zu den Sumerern eines gemeinsam hatten: Durch Schrift konnten sie die Erlebnisse dokumentieren und Zeichnungen erste Landkarten erstellen.

Damit sind wir überwiegend von den Aufzeichnungen der Römer abhängig. Die einzige vielleicht verwertbare außereuropäischer  Quelle war vielleicht die Bibliothek von Alexandria, die vielleicht von Römern oder  Islamangehörigen vernichtet wurde -  es ist nicht genau herauszufinden, aber das die imperialistischen Mächte nicht gerne eine Geschichtsschreibung anderer Nationen haben wollten bzw. diese als Bedrohung auffassten, liegt auf der Hand.

Von "Schwarzafrika" hingegen liegt eher vieles im Dunkeln,  weil die Römer Handel und Kriege lieber  mit den geostrategisch wichtigen Staaten im Norden führten und Ägypten die Kornkammer Roms war,  welches uns zur wahren Liebe von Kleopatra zu Julius Cäsar und Marc Anton führt.

Nachdem Ägypten militärisch unterlag, viel es nach und nach aus dem Fokus, weil sich Militär, Landeroberung und Handel nun nach Europa verschoben.

Weiterhin erschwerend kommt dazu, dass die späte hinzukommende Sklaverei bei weitem nicht so gut dokumentiert ist, wie der beginnende atlantische Sklavenhandel im 16 Jahrhundert, nachdem ca. 15 Millionen Sklaven bis zur Abschaffung der Sklaverei dokumentiert wurden.

Doch auch von einer Einführung des Sklavenhandels kann keine Rede sein: Seit dem alten Testament sind Sklaven bekannt und erwähnt. Egal ob Ägypter, Griechen und Römer - Sklaven waren immer ein Teil der Gesellschaft und es waren meist die Besiegten, die versklavt wurden: Hierbei darf natürlich nicht der Sklavenaufstand unter  Spartakus unerwähnt bleiben, dessen Niedergang unter Beteiligung unter Julius Cäsar eben einer dieser neuralgischen Punkte für die Verteilung der Welt darstellt.

Wie dem auch sei, es ist in der folgenden Zeit schwer, neuralgische Punkte zu finden, so dass man im folgenden von Phasen und Tendenzen ausgehen muss, die sich im Laufe der Zeit dann nach Subsahara-Afrika verlegten (politisch korrekter Begriff zur Abgrenzung des Begriffes Schwarzafrika aus dem Kolonialismus).

Bei allen Vorbehalten gegen die griechischen und römischen Imperatoren muss ihnen auch zugute gehalten werden, dass sie sich nicht so exzessiv am reinen Sklavenhandel bedienten, sondern ihre Sklaven aus besiegten Völkern und eigenen Landsleuten rekrutierten.

Dennoch entwickelten einige Länder einige arabische Länder wie zuvor auch Ägypten einen blühenden Sklavenmarkt mit  Menschen aus der Subsahara, welches vom Islam leider auch übernommen wurde:

"In die Frühzeit der islamischen Expansion gehören auch die aus Afrika nach Mesopotamien deportierten Sklaven, die „Zandsch“ genannt wurden. Als „Schwarze“ gehörten sie auf die niedrigste soziale Stufe und hatten Schwerstarbeit bei der Trockenlegung der Salzsümpfe für die Einrichtung von Plantagen am Euphrat zu verrichten. Sie sorgten in der 1400 Jahre bis in die Gegenwart währenden Geschichte der Sklaverei im Islam für ein ähnlich bedeutsames Ereignis wie der von Spartacus angeführte Sklavenaufstand in Rom: Unter der Leitung von Ali ben Muhammad, einem Araber, der sich als Verwandter Mohammeds ausgab, Dichter und Lehrer war und der sich selbst zum Mahdi („Messias“) ausgerufen hatte, kam es 869 zum 14 Jahre bis 883 anhaltenden Aufstand der Zandsch, dem zweihundert Jahre zuvor schnell niedergeschlagene Revolten in den Jahren 689, 690 und 694 vorausgegangen waren....
....Insgesamt ist die Geschichte der Sklaverei im islamischen Orient aufgrund der Weiträumigkeit und der ethnischen, kulturellen und politischen Vielfalt des Gebiets sehr unterschiedlich ausgeprägt. Das ergiebigste Sklavenreservoir war über Jahrhunderte Subsahara-Afrika, insbesondere etwa der Sudan, wo ebenfalls regelrechte Sklavenjagden unternommen wurden, aber hier von den Muslimen selbst..." Wikipedia

 
Die Europäer und Juden waren in dem Sklavenhandel involviert:

"Im 10. Jahrhundert wurden die Sachsen selbst zu Sklavenjägern in den benachbarten Slawengebieten und belieferten vor allem über die Vermittlung jüdischer Fernhändler, nämlich der Radhaniten die moslemischen Kunden. Wichtigste Zentren des Handels und der Verteilung waren vor allem das zum Ostfrankenreich gehörende Verdun im Westen und das böhmische Prag im Osten, wo die jungen gefangenen männlichen Slawen über Kastration in die in der islamischen Welt besonders begehrten und entsprechend teuren Eunuchen verwandelt wurden. Die Erträge aus dem Sklavenhandel mit der islamischen Welt erreichten ein solches Volumen, dass sie vom 9. bis ins 11. Jahrhundert zu einem entscheidenden Faktor des Aufschwungs für das wirtschaftlich daniederliegende Abendland wurden."
Wikipedia

Ich fasse einmal zusammen: Der Sklavenhandel war über die damals bekannte Welt verbreitet, es gab viele Opfergruppen und Strukturen. Araber und Nordafrikaner waren abgekapselt von den Süd-Sahara Staaten, hatten aber durch räumliche Nähe am ehesten Zugriff auf die Menschenmassen in Südafrika.

Dann kam ein weiterer neuralgischer Punkt hinzu: Die Entdeckung der neuen Welt von Christoph Columbus:

"Die Sklaverei in den Vereinigten Staaten bildet die Fortsetzung und Fortentwicklung der Sklaverei, die bereits in den 13 Kolonien bestand, aus denen 1776 die Vereinigten Staaten hervorgegangen sind. Die Kolonisierung Amerikas vom 16. bis 19. Jahrhundert ging mit einer Massenversklavung von Afrikanern einher, die in allen Teilen des dünn besiedelten Doppelkontinents als billige Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Dies betrifft nicht nur die britischen, niederländischen, schwedischen, französischen und spanischen Kolonien, aus denen später die USA entstanden sind, sondern in noch größerem Umfang Brasilien und die europäischen Kolonien in der Karibik. Auf dem nordamerikanischen Festland erlangte die Sklaverei jedoch Ausprägungsformen, die auf dem Doppelkontinent einzigartig waren" Wikipedia

Ich will es bei diesem Punkt belassen, wer an mehr Input interessiert ist lese im Link von Wikipedia weiter. Ich denke, dass es aus ausführlichen Dokumentationen und Geschichten genug belege für diese Zeit gab. Erschreckend dabei ist die Rolle des Christentums, dass selbst nach einer Taufe schwarze Menschen nicht als gleichberechtigte Menschen ansah.

Erschreckend niedrig hingegen ist der Informationsfluss über die europäische Geschichte und deren Anteil an der Sklaverei und der Verteilung der Welt, denn die Form von Afrika wurde wie der Name selbst dann unzweifelhaft von den europäischen Kolonialisten festgelegt.

Dabei kam es dann auch zur Ausdifferenzierung und dem großen Unterschied zwischen der USA und Europa.

In der USA wurden die Sklaven zum Aufbau des eigenen Landes und vorwiegend für den Einsatz in der Landwirtschaft eingesetzt.

In Europa hingegen betrieb man jenen Kolonialismus, der aus einer Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen in den Kolonien basierte. Der normal anständige Bürger in Europa bekam von den Zuständen in den Kolonien nicht so viel mit und spürte auch keine Konkurrenz im eigenen Land durch Fremdarbeiter: Es wäre genauso möglich gewesen, dass man schwarze Menschen als Sklaven für die industrielle Revolution einführte, aber das wurde in einer ungeschriebenen unheimlichen Absprache vermieden, bestimmt auch, weil es durch die Gedanken der Aufklärung und französischen Revolution  schwer gewesen wäre, Sklaverei zu etablieren.

Wir sprechen heute gerne über Globalisierung, aber erst im letzten Jahrhundert erreichten die afrikanischen Staaten ihre Unabhängigkeit und Weltkrieg 1 und Weltkrieg II wirbelten die alten "Globalisierungsbestrebungen" auf neokapitalistischer Grundlage durcheinander: Asien und Afrika streiften die Fesseln von ungleichen Verträgen, Kolonialismus ab...

Doch kommen wir nun zum Kern, nämlich der Aufteilung der Subsaharastaaten durch die europäischen Eroberer, die durch verbesserte Schiffs- und Waffentechnik nun auch den letzten Winkel von Afrika (Südafrika) einteilten:

"Eine der letzten Regionen der Welt, die noch nicht mit dem „informellen“ Imperialismus in Kontakt war, war Schwarzafrika. Daher war es für die europäischen Eliten attraktiv, dort neue Märkte zu erobern sowie der einheimischen Bevölkerung Errungenschaften ihrer Zivilisation zu bringen. Da sich Europa von 1873 bis 1896 in einer langen Depression („Gründerkrise“) befand und die europäischen Märkte schrumpften, gleichzeitig deren Abschottung aber zunahm, bot sich in Schwarzafrika für Großbritannien, Deutschland, Frankreich und andere (europäische) Staaten eine gute Möglichkeit, Waren abzusetzen und die chronisch negativen Handelsbilanzen zu verbessern.

Besonders für Großbritannien, das als erstes Land in das Postindustrielle Zeitalter vorstieß, waren ausländische Märkte von enormer Bedeutung. Durch Finanzexporte und deren Gewinne konnte man die höchst defizitäre Handelsbilanz entlasten. Weltweit wichtige Märkte für Großbritannien waren damals Afrika, Kolonien mit weißen Siedlern, der mittlere Osten, Südasien, Südostasien sowie Ozeanien.

Investitionen in Übersee waren oft profitabler als in der Heimat. Das lag an billigen Arbeitskräften, wenig Wettbewerb und sehr leicht verfügbaren Rohstoffen. Neben diesen Vorteilen bot Afrika auch Ressourcen, die die europäischen Staaten brauchten, in Europa aber nicht oder kaum existierten. Hier sind besonders Kupfer, Baumwolle, Kautschuk, Tee und Zinn zu nennen. Die europäischen Verbraucher hatten sich an die Kolonialprodukte gewöhnt. Beispielsweise war Kupfer für die Ende des 19. Jahrhunderts beginnende Elektrifizierung essentiel" Wikipedia

Zu dem Link sollten sie die Karte ansehen: Nicht ein Land in Afrika, weder im Süden, noch im Norden hatte keinen europäischen Kolonialherrn.

Wir kommen ja noch zu anderen Ländern wie Asien und dann kann man leicht ablesen: Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war die Erde bereits verteilt und die Globalisierung in einem menschen verachtenden System verwirklicht.

Erst der erste und zweite Weltkrieg stellten die "althergebrachte Globalisierung" in Frage - man wirft immer Adolf Hitler Größenwahnsinn und Weltmachtsfantasien vor, aber das Unrecht des Kolonialismus wird dadurch überdeckt und während in Schulen man Kinder mit Daten aus dem zweiten Weltkrieg überhäuft, wird das vorherige Unrecht überdeckt: Die vier deutschen Kolonien waren übrigens  Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Togoland.

Der Weg in die Unabhängigkeit beruhte dann auch aus finanziellen Gründen:

"Als in den 1950er-Jahren die europäische Wirtschaft wieder in Schwung kam, wurde in den Kolonialländern zum ersten Mal über die Entlassung der afrikanischen Kolonien in die Unabhängigkeit debattiert. Dabei ging es insbesondere um die Frage der Rentabilität der Kolonien für die Mutterländer. Der Entschluss zur Dekolonisation kam primär aus volkswirtschaftlichen Gründen, denn die Mutterländer konnten ihre Kolonien nicht mehr finanzieren. Also war man allgemein zu dem Schluss gekommen, dass es wirtschaftlich günstiger wäre, sich politisch aus Afrika zurückzuziehen." Wikipedia

So desillusionierend diese Worte auch sein mögen und bestimmt viele ehemalige Kolonialherrn dieses bereuten: Im 20 Jahrhundert ging der Kolonialismus unter und böse Zungen wie der Autor dieser Webseite behaupten, dass man durch Weltbank und Handelsabkommen nun die althergebrachte Kolonialisierung wieder durch freien Handel kontrollierte.

So lange diese Staaten korrupt und hoch verschuldet sind, sind sie keine Gefahr für die Machtelite und prima Steueroasen, Müllhalden, Rohstofflieferanten und Abnehmer amerikanischer und europäischer Agrarprodukte, während die eigenen Produkte durch Dumping aus dem Markt gedrängt wurden.


Fazit

Die neue demokratische Geschichte begann erst nach den zwei Weltkriegen und ging dann in die siebziger Jahre, wo  in einem fremd benannten Kontinent, fremde Menschen Grenzlinien zogen, egal welcher Stamm dort wohnte.

Die Probleme wirken bis heute fort: Eine afrikanische gemeinsame Sprache hatte keine Chance, ebenso wenig eine einheitliche Kultur.  Teilweise ist es also als fragwürdig zu betrachten, ob die Weltgemeinschaft mit Argusaugen auf  die Staaten schaut, deren Grenzen von Kolonialisten gezogen wurden.

Staatsschulden bei der Weltbank zementieren die Grenzen, da der Staat der Gesamtschuldner ist und auch eine Teilung aus finanzieller Sicht  schwierig ist.

Also Abzug aller Institutionen und Afrika selbst entscheiden lassen?

Wenn die Freiheit der Menschen und Völker auf Selbstbestimmung ist, dann wäre dieses der einzig richtige Weg.

Da wir uns nicht einmal über Europa einig werden, ist es mehr als fragwürdig, ob wir Europäer dann die afrikanischen Probleme wirklich lösen können, zu denen sich nebenbei noch religiöse Probleme wie Islam und Christentum hinzugesellen.

Vielleicht sehe ich das auch zu pessimistisch: Das 21 Jahrhundert steht auch vielleicht für einen Neuanfang humaner Politik in Afrika.  Dann müssen wir auch bereit sein, faire Freihandelsabkommen  zu schließen und die beliebte Kaffeebohne wird dann richtig teuer.

Da Europa gerade am Bevölkerungsschwund eingeht, wäre es übrigens auch an der Zeit einmal über ein Einwanderungsgesetz aus Süd-Sahara Staaten zu diskutieren.

Dann kann in 1000 Jahren wieder ein Herr Pääblo Theorien aufstellen, warum der Gencode von zwei Prozent Schwarzafrikanern in unserem Genom zu verorten sind und ich kann dann die Begründung liefern: Weil es ein Einwanderungsgesetz gab und man ein wenig umdachte, dass nicht nur Krieg, sondern auch Hunger ein Grund sein kann, ein Land zu verlassen:

Ich nehme lieber ein paar hungrige Menschen auf, als Menschen, die es für nötig halten, in einem fruchtbaren Land sich aus politischer Ideologie zu zerstören.

Ach ja, dass ist auch so ein Problem der Weltgemeinschaft, aber wer teilte die Welt in der Neuzeit hauptsächlich ein: Wir Europäer, nur das dort das Übel nie als Kolonialismus bezeichnet wurde.

Aber das ist dann Teil einer der nächsten Stories über die Verteilung der Welt...
 

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